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Business, Recht

Ein Blick auf die EU-weite Lieferkettenrichtlinie

Katharina Häusler, Berthold Hofbauer ©NHP Rechtsanwälte

Wien. Heid & Partner und Niederhuber & Partner nahmen in der Webinar-Serie „Verum aktuell“ die bevorstehenden Lieferketten-Regeln der EU unter die Lupe.

Berthold Hofbauer (Heid & Partner) und Katharina Häusler (Niederhuber & Partner) informierten in dem einstündigen Webinar über die EU-weite Lieferkettenrichtlinie und die Auswirkungen der bevorstehenden Lieferkettenverordnung auf die Vergabe. Der Richtlinienentwurf für ein EU-weites Lieferkettengesetz befindet sich demnach gerade in der Verhandlungsphase und soll noch heuer bekannt gemacht werden.

Länder wie Deutschland verfügen bereits über ein solches Gesetz, die Regeln hat Compliance-Dienstleister EQS Group in einem Whitepaper zusammengefasst. In Österreich hat sich der nationale Gesetzgeber trotz häufiger Forderungen noch nicht dazu durchgerungen, doch die EU-weite Regelung wird dem Thema nachhaltige Lieferketten nun auch hierzulande bald mehr Bedeutung verleihen.

Die Statements

„Die EU-weite Lieferkettenrichtlinie soll sicherstellen, dass Unternehmen und öffentliche Auftraggeber Menschenrechte und Umweltstandards in ihrer gesamten Lieferkette – somit bis zur Rohstoffgewinnung – einhalten. Gerade die öffentliche Hand muss somit auch in Österreich rechtzeitig mit der Umsetzung beginnen, um ihrer Lenkungsverantwortung zu entsprechen und sicherzustellen, dass sie rasch den Anforderungen des zukünftigen Gesetzes entsprechen“, erklärte Hofbauer zur Bedeutung des Lieferkettengesetzes für die Vergabepraxis.

„Immer mehr Konsumenten legen Wert darauf, dass Produkte umweltverträglich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Die neuen, gemeinsamen europäischen Lieferkettenregeln sollen hier für mehr Transparenz, aber auch Fairness zwischen den Unternehmen sorgen. Gefordert ist eine gesamthafte Betrachtung in allen Prozessen – vom Rohstoffeinkauf bis zur Vergabe. Wer aktiv mitgestalten und nicht nur hinterherhinken möchte, sollte schon jetzt die notwendigen Anpassungen vornehmen“, meinte Häusler.

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