04. Nov 2013   Recht

Wolf Theiss berät den US-Gesundheitskonzern McKesson bei Übernahme des Pharmagroßhändlers Celesio

Christian Mikosch ©Wolf Theiss
Christian Mikosch ©Wolf Theiss

Stuttgart/Wien. Der US-amerikanische Gesundheitsdienstleister McKesson Corporation hat eine Vereinbarung zum Erwerb von 50,01% der Anteile am internationalen Pharmahandelsunternehmen Celesio AG von der Franz Haniel & Cie. GmbH unterzeichnet. Das Gesamtvolumen der Transaktion beläuft sich auf rund 8,3 Milliarden US-Dollar (6,1 Mrd. Euro).

Neben der internationalen Anwaltssozietät Linklaters als Lead Counsel hat Wolf Theiss den Konzern in Bezug auf Fragen des österreichischen und slowenischen Rechts beraten.

Gleichzeitig wurde für die verbleibenden börsengehandelten Aktien und Wandelschuldverschreiben ein freiwilliges Kaufangebot in der Höhe von 23,00 Euro pro Aktie vereinbart, heißt es in einer Aussendung.

Die McKesson Corporation, ein Gesundheitsdienstleistungs- und IT-Unternehmen, ist auf Platz 14 der „Fortune 500″ gelistet. Celesio ist ein international führendes Groß- und Einzelhandelsunternehmen und Anbieter von Logistik- und Serviceleistungen im Pharma- und Gesundheitssektor. Der Konzern ist in 14 Ländern weltweit tätig und beschäftigt rund 38.000 Mitarbeiter.

Beide Unternehmen beabsichtigen nach erfolgtem Abschluss der Übernahme weiterhin ihre bisherigen Marken beizubehalten, heißt es.

Die zusammengeschlossene Unternehmensgruppe wird voraussichtlich mit rund 81.500 Mitarbeitern weltweit einen jährlichen Umsatz von über 150 Milliarden US-Dollar (111 Mrd. Euro) erzielen und in mehr als 20 Ländern operativ tätig sein.

Das Beratungsteam

Wolf Theiss begleitete die Transaktion in Österreich, insbesondere betreffend zusammenschlussrechtlicher und regulatorischer Themen.

Das Team von Wolf Theiss bestand aus den Partnern Christian Mikosch (Koordination), Günter Bauer (Zusammenschlussrecht) und Kurt Retter (Life Sciences Regulatory), die von Counsel Jochen Anweiler (Zusammenschlussrecht) und Senior Associate Ekkehard Diregger (Life Sciences Regulatory) unterstützt wurden.

„Der Pharmahandel ist in ein sehr speziell geregeltes Umfeld eingebettet, und derlei Übernahmen erfordern neben Erfahrung immer auch ein Fingerspitzengefühl dafür, wie mit den diversen Marktteilnehmern umgegangen werden muss, damit so eine Transaktion ein Erfolg wird. Weil sowohl der österreichische Markt als auch Slowenien betroffen waren, konnten unsere beiden Büros mit McKesson eine maßgeschneiderte Lösung erarbeiten“, erklärt Christian Mikosch.

Die internationale Leitung der Transaktion hatte ein Team von Linklaters LLP unter der Führung von Partner Peter Erbacher inne.

Link: Wolf Theiss

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