13. Nov 2019   Finanz Recht

1 Milliarde Trinidad-und-Tobago-Dollar bei White & Case

Deals. Kanzlei White & Case besorgt eine Milliarde Trinidad-und-Tobago-Dollar für einen Schweizer Methanolriesen in Afrika. Neues gibt es auch von Latham u.a.

White & Case hat Methanol Holdings (Trinidad) Limited (MHTL), eine Tochtergesellschaft der schweizerischen Proman-Gruppe, bei Abschluss eines Darlehens in Höhe von einer Milliarde Trinidad-und-Tobago-Dollar (TTD) beraten. Die Summe entspricht circa 133 Millionen Euro. Die Fazilität hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist unbesichert, so die Kanzlei.

ANSA Merchant Bank, Scotiabank Trinidad and Tobago und Republic Bank fungierten als Lead Arranger. Die 1-Mrd.-TTD-Kreditfazilität war überzeichnet, und die Kreditgebergruppe erhielt zahlreiche Anfragen von lokalen Banken, internationalen Banken vor Ort und lokalen Vermögensverwaltern, heißt es.

Der Erlös aus der Finanzierung diene dem laufenden Geschäftsbetrieb und zur Kostendeckung der MHTL-Methanolanlage. MHTL ist einer der größten Methanolproduzenten der Welt mit einer Gesamtkapazität von über vier Millionen Tonnen pro Jahr. Man verfügt über fünf Methanolanlagen im Point Lisas Industrial Estate auf der Inselgruppe Trinidad und Tobago.

Das Unternehmen sei der größte Lieferant von Methanol nach Nordamerika und ein bedeutender Lieferant für den europäischen Markt. MHTL wiederum ist die wesentliche operative Beteiligung der Proman-Gruppe und produziere und liefere Methanol- und Düngemittelprodukten von ihren Produktionsanlagen im Point Lisas Industrial Estate.

Das White & Case Team wurde vom Frankfurter Büro aus von Partnerin Vanessa Schürmann (Banking) geführt und umfasste Partner Gernot Wagner (Capital Markets), Local Partner Andreas Lischka, Counsel Sascha H. Schmidt sowie Associate Guglielmo Ziani (alle Banking).

Latham & Watkins berät bei Peach Property-Unternehmensanleihe

Latham & Watkins hat die Peach Property Group, ein auf Bestandshaltung in Deutschland spezialisierter Investor mit Fokus auf Wohnimmobilien und Hauptsitz in Zürich, bei der erstmaligen Emission von Senior Notes nach New Yorker Recht (144A/Reg S) im Gesamtvolumen von 250 Mio. Euro und einer Laufzeit bis 2023 beraten.

Die Senior Notes werden mit einem Zinskupon von 3,50 Prozent p.a. ausgegeben und an The International Stock Exchange (Official List) gelistet. Die Transaktion wurde von J.P. Morgan und Credit Suisse als Joint Global Coordinators and Joint Bookrunners begleitet.

Im Beratungsteam von Latham & Watkins waren Rüdiger Malaun (Partner), Alexander Lentz (Partner, gemeinsame Federführung), Gregory Walker (Counsel), Jan Penselin, Jana Sichelschmidt, Sofiya Shavlak (alle Associates, alle Kapitalmarktrecht/Corporate Finance, Frankfurt/München).

Ruby holt Otto mit Hogan Lovells

Unter Leitung ihres Münchner Partners Volker Geyrhalter und Counsel Andreas Thun hat Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells die Ruby Hotelgruppe bei der Aufnahme der Hamburger Familie Otto als weiteren Gesellschafter beraten.

Das Family Office der Familie Otto wird laut den Angaben insgesamt 25 % der Anteile an der Ruby GmbH erwerben. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das deutsche Bundeskartellamt. Die 2013 gegründete Gruppe für „Lean Luxury“ Hotels betreibt derzeit sieben Ruby Hotels, zehn weitere seien im Bau oder in Bauvorbereitung.

Im Beratungsteam von Hogan Lovells für die Ruby GmbH waren Volker Geyrhalter (Partner), Andreas Thun (Counsel) und Associate Julian Fridrich (alle Gesellschaftsrecht, München); außerdem in Frankfurt die Arbeitsrechtsspezialistinnen Kerstin Neighbour (Partnerin) und Sabrina Gäbeler (Senior Associate) sowie Counsel Christian Ritz (Kartellrecht, München).

 

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