19. Jul 2021   Business Recht Veranstaltung

Vortrag: Müssen sich Beschäftigte impfen lassen?

©ejn

Wien. Wirtschaftskanzlei Wolf Theiss beschäftigt sich mit der Frage, unter welchen Umständen Arbeitgeber ihre MitarbeiterInnen zur Impfung zwingen können.

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert und stellt sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmern kurz- und langfristig vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen, heißt es bei Wolf Theiss. Ein wichtiger Punkt: Inzwischen sind etliche Impfstoffe im Einsatz und die Zahl der Geimpften geht in Österreich bereits in die Millionen. Doch eine nicht unbeachtliche Zahl von Menschen verweigert zumindest vorläufig den Stich, das ist bereits erkennbar.

In Zeiten der 3G-Regelung – „geimpft, getestet, genesen“ – stellt das Arbeitgeber vor Probleme. Sie fragen sich: Wäre es nicht einfacher und sicherer, wenn alle Mitarbeitenden geimpft wären? Sehr große Institutionen wie die Stadt Wien haben diese Frage bereits mit Ja beantwortet und zumindest für Neueintretende in ihren Sozialbereichen Impfpflicht verhängt.

Die Veranstaltung

Doch darf die Impfung überhaupt Eintrittskarte für das Gesundheitssystem, für die Berufsausübung oder für gesellschaftliche Teilhabe sein? Eine Veranstaltung von Wolf Theiss beschäftigt sich am 29.7.2021 mit dieser Frage.

Behandelt werden demnach Themen wie:

  • Dürfen Arbeitgeber bei der Einstellung nach der Impfung fragen?
  • Darf die Impfung Bedingung für den Job sein?
  • Ist die fehlende Impfung ein Kündigungsgrund?
  • Oder ein Grund für eine Versetzung?
  • Was ist mit alternativen Schutzmaßnahmen?

Die Vortragenden sind die Wolf Theiss-Partner Ralf Peschek und Matthias Unterrieder.

 

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