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TPA Horwath ortet weiterhin attraktive Investitionsmöglichkeiten in Solarenergie

Herwig Reininger, TPA Horwath

Wien. Private und institutionelle Investoren zeigen steigendes Interesse an Photovoltaik als Anlageform, heißt es bei TPA Horwath.

Entscheidend dafür seien die regulatorischen Rahmenbedingungen. Die stabile Gesetzeslage und die gesetzliche Absicherung vor Geldentwertung machen diese Form der Realwertinvestition in einigen Ländern Europas attraktiv, heißt es. 

Man informierte in einer gemeinsamen Fach-Veranstaltung mit Marschalek Solar über die aktuellen Details dieser Investitionsform. Prinzipiell gelte: Photovoltaik boomt – und zwar weltweit.

Im Jahr 2018 wird der Gesamtumsatz, der weltweit mit erneuerbaren Energien gemacht wird, auf EUR 264 Mrd. steigen, so die Prognosen. Knapp ein Viertel davon (24%) wird dann bereits mit Solarenergie erzielt. Das prognostizierte Wachstum dieses Energiezweiges liegt laut Internationaler Energieagentur bei 50 % jährlich.

In den 27 EU-Ländern waren 2007 4,6 GW Photovoltaik-Gesamtleistung installiert, 2010 sollen es bereits 13,5 GW sein und Ende 2020 nahezu 100 GW. Gemäß EU-Richtlinie soll der Anteil der erneuerbaren Energie von 8,5 % (2007) auf 20 % (2020) ansteigen, davon mindestens 12 % Photovoltaik-Anteil.

„Garantierter Einspeisetarif entscheidend“

TPA Horwath Experte Herwig Reininger fasst die Vorteile, die ein Investment in Sonnenenergie mit sich bringt, zusammen: „Es handelt sich um eine Investition mit relativ geringem Risiko – gleichzeitig lockt eine attraktive Rendite von über 10 % bei garantiertem Einspeisetarif“, so der Energieexperte.

Auch von nationalen Förderungen bzw. “Grünen Zertifikaten” könnten die Anleger profitieren, so Reininger weiter. „Und nicht zuletzt tragen die Investoren zur Reduktion von CO2 Emissionen und damit zum Umweltschutz bei.“

Investmentmöglichkeiten gibt es etwa durch eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft oder mittels Kommanditeinlage, sowie durch ein Fondsinvestment bzw. die Zeichnung von Anleihen.

Auch steuerlich machen Investitionen in Alternativ- bzw. Solarenergieprojekte durchaus Sinn, heißt es: Wie TPA Horwath Partnerin Karin Fuhrmann erklärt, bietet zum Beispiel Tschechien den Investoren in Photovoltaik-Anlagen eine Steuerfreiheit für die ersten fünf Jahre. Bei Kapitalgesellschafts- und Fondsmodellen werden überwiegend Gewinnausschüttungen lukriert, die mit 25 % Kapitalertragsteuer endbesteuert sind.

Solar-Vorzeigeland Spanien

Stabile rechtliche Rahmenbedingungen machen die Investition in Sonnenenergie in Spanien zu einer besonders sicheren Anlageform, meint Friedrich Bauer, Geschäftsführer und Gesellschafter von Marschalek Solar (MSS). „In Spanien profitieren Investoren von einem geregelten Einspeisetarif und einer fixen Laufzeit von 25 Jahren für die Vergütung der Stromproduktion“, so Friedrich Bauer. Auch die Abnahmeverpflichtung durch den Energieversorger sowie die Zahlungsbedingungen sind fix geregelt. Ein weiterer Vorteil: durch Eintragung in ein staatliches Register, das ähnlich wie das Grundbuch funktioniert, ist der Investor zusätzlich abgesichert. Außerdem ist die Wertsicherung durch eine jährliche Anpassung an den Verbraucherpreisindex gewährleistet.

Link: TPA Horwath

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