29. Sep 2010   Recht

Freshfields berät Continental bei Anleihe-Emission über 2,25 Milliarden Euro

Frankfurt. Die internationale Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer hat den Autozulieferer Continental bei der Emission von drei neuen Euro-Benchmarkanleihen im Gesamtvolumen von 2,25 Milliarden Euro beraten.

Die Anleihen mit einer Laufzeit von 6, 7 bzw. 8 Jahren wurden bei qualifizierten Anlegern im In- und Ausland, darunter auch US-Anlegern, auf Grundlage einer Rule 144A-Platzierung erfolgreich untergebracht, so die Kanzlei in einer Aussendung.

Die Continental AG setzt mit der Begebung der Anleihen ihre Strategie zur Refinanzierung von Finanzverbindlichkeiten aus der Siemens VDO-Akquisition fort und verbessert gleichzeitig die Fälligkeitenstruktur ihrer Schulden. Als ersten Schritt hatte das Unternehmen im Januar 2010 eine Bezugsrechts-Kapitalerhöhung im Volumen von 1,05 Milliarden Euro durchgeführt und im Juli 2010 eine erste Anleihe über 750 Millionen Euro begeben. Bei beiden Transaktionen wurde Continental ebenfalls von Freshfields beraten.

Die jetzt erfolgten Emissionen unterliegen wie die bereits im Juli 2010 begebene Anleihe deutschem Recht und unterstreichen damit die Aufnahmefähigkeit des Kapitalmarktes für komplexe deutschrechtliche Hochzinsanleihen, betont Freshfields.

Das Berater-Team

Das internationale Freshfields-Team umfasste Christoph L. Gleske (Gesellschaftsrecht/M&A, Bank- und Finanzrecht, Frankfurt), Yorck Jetter (Bank- und Finanzrecht, München), Mark Strauch, James Thayer, Timothy Knauff (US Securities, Frankfurt) und Donald Guiney (US Securities, London)

Ebenfalls beteiligt waren Jens H. Kunz, Nikolai Vokuhl (Bank- und Finanzrecht, Frankfurt), Stephan Schulz, Gunnar Isenberg, Christoph Klarmann (Gesellschaftsrecht/M&A, Hamburg), Tilman Gütt, Nina Heym, Jason Marett (Bank- und Finanzrecht, München), Maarten Schellingerhout (Bank- und Finanzrecht, Amsterdam), Christopher Hall (Bank- und Finanzrecht, Wien) und Emma Norman (Bank- und Finanzrecht, London).

Link: Freshfields

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