06. Mai 2011   Bildung & Uni Recht

Neues zu Unternehmensgesetzbuch, Strafprozessordnung, Österreichs Presse und GesBR bei Manz

© Manz

Wien. Neuerscheinungen im Verlag Manz beschäftigen sich mit der Sozialversicherung der Bauern, aktuellen Vertragsmustern und Beispielen für Eingaben, dem US-amerikanischen und britischen Recht (als Lehrbuch für österreichische Rechtsprofis und Wirtschaftstreibende), dem Unternehmensgesetzbuch und der seit vielen Jahrzehnten ausständigen Reform der „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ (GesBR).

Auch die aktuelle Neufassung des Wiener Kommentars zur Strafprozessordnung und die Auflage 2011 des Pressehandbuchs sind dabei.

 

Die Sozialversicherung der Bauern – BSVG (Teschner / Widlar), inklusive 79. Ergänzungslieferung

Anhänge laut Verlag aktualisiert:

  • Allgemeines SozialversicherungsG (Auszug)
  • BundespflegegeldG
  • Richtlinie für die einheitliche Anwendung des BundespflegegeldG
  • Richtlinien für die Befreiung von der Rezeptgebühr
  • Arbeits- und SozialgerichtsG, u.a.

 

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Vertragsmuster und Beispiele für Eingaben (Schimkowsky / Reindl, Hrsg.), inklusive 2. Ergänzungslieferung

Standard-Musterbuch für alle Vertragsverfasser: 785 Muster zu zivilrechtlichen Themen erleichtern das Verfassen von Verträgen und Eingaben. Vorbemerkungen zu den verschiedenen Abschnitten geben einen Einblick in die Materie, so der Verlag. Die 2. Ergänzungslieferung enthält ua:

  • Neubearbeitung des Teils „Insolvenzverfahren“ aufgrund IRÄG 2010
  • Einarbeitung des Darlehens- und Kreditrechts-Änderungsgesetzes
  • Anpassung an das EPG
  • Einarbeitung des Kinderbeistand-Gesetzes

 

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Einführung in die Anglo-Amerikanische Rechtssprache – Introduction to Anglo-American Law and Language (Byrd) Band 1, 3. Auflage

Das Werk dient der umfassenden Einarbeitung in die Rechtssprache und das Rechtssystem des Common Law. Das anglo-amerikanische Rechtssystem wird dargestellt, die Fachterminologie durch ein zweisprachiges Glossar erläutert. Fragen zu Text und Grammatik dienen der Vertiefung der Fremdsprache. Schwerpunkte:

  • Grundprinzipien des Common Law Vertragsrechts
  • Die Gerichte und ihre Rechtsprechung
  • Verfassungsrecht

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Pressehandbuch 2011: Medien und Journalisten für PR und Werbung in Österreich

Das Pressehandbuch 2011 bietet den aktuellen Überblick über die Medien Österreichs. Es listet rund 3.700 Medientitel: Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Magazine/Illustrierte, Online-Medien, Fachzeitschriften, Kundenmagazine, TV, Radio und Nachrichtenagenturen. Angeführt sind Mediadaten, Anzeigentarife, Auflagen und Reichweiten aus ÖAK, Media-Analyse und ÖWA plus, Ansprechpartner und Journalisten. Das Pressehandbuch wendet sich an PR-Profis, Mediaplaner und Werber.

 

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Wiener Kommentar zur StPO (Fuchs / Ratz, Hrsg.), inkl 144. Ergänzungslieferung

Im Wiener Kommentar zur StPO illustrieren rund 40 Experten aus Rechtswissenschaft und gerichtlicher Praxis, wie das Strafverfahrensrecht gelebt wird. Viele wichtige Entscheidungen und relevante Literatur werden ausgewertet und so „für jeden Rechtsanwender leicht zugänglich gemacht – für die Lösung Ihres konkreten Falls und für Ihre erfolgreiche Prozessstrategie“, heißt es in einer Aussendung. Zum neuen Ermittlungsverfahren:

  • §§ 16, 17 Birklbauer: Verbot der Verschlechterung, Verbot wiederholter Strafverfolgung
  • §§ 74, 75 Reindl-Krauskopf: Verwenden von Daten; Berichtigen, Löschen und Sperren von Daten
  • § 166 Michel-Kwapinski: Beweisverbot

 

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Wiener Kommentar zum Unternehmensgesetzbuch (Straube, Hrsg.),m Band I: §§ 1–188, 343–454, 4. Auflage

Die 4. Auflage des Kommentars, erstmals auf Basis des UGB: Detaillierte Kommentierung der §§ 1–188 und 343–454 UGB; die wichtigsten Nebengesetze kommentiert (FBG, MaklerG, ECG, LFG, EBG); Abdruck wesentlicher Bestimmungen des deutschen HGB u.a.

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Grundfragen der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Told)

Das Personengesellschaftsrecht wurde in den letzen Jahrzehnten mehrfach reformiert und an die Bedürfnisse des Rechtsverkehrs angepasst, nur eine Reform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesBR) blieb bislang aus, so eine Aussendung.  Das vorliegende Werk bereitet die wesentlichen Probleme des Regelungskonzepts der GesBR auf und liefert Verbesserungsvorschläge, wie auf die bestehenden Unzulänglichkeiten privatautonom oder im Rahmen der nun diskutierten Reform reagiert werden könnte:

  • Ist das flexible und formlose Modell auch das zukünftige Erfolgskonzept?
  • Soll eine GesBR auch zu ideellen und vermögensverwaltenden Zwecken betrieben werden können?
  • Besteht ein rechtspolitischer Bedarf nach einer rechtsfähigen GesBR?
  • Ist eine Verbesserung der Vermögens- und Haftungsordnung nötig?
  • Macht Einzelgeschäftsführungsbefugnis für alle Gesellschafter Sinn?

 

Link: Manz

 

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