02. Aug 2013   Business

Amag-CEO Gerhard Falch setzt auf steigenden Aluminiumverbrauch

Gerhard Falch © AMAG Austria Metall AG

Ranshofen. Der Verbrauch an Aluminium wird auch heuer weiter zulegen – allen negativen Einflüssen einer schwachen Konjunktur zum Trotz. Dies erwartet der CEO der Amag Austria Metall AG, Gerhard Falch.

Im ersten Halbjahr 2013 war das Unternehmen in allen Bereichen voll ausgelastet. Die Geschäftszahlen waren gemischt: Die Amag erzielte weniger Umsatz und Gewinn; der Cashflow lag höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

„Nach aktuellen Experteneinschätzungen wird der Aluminiumverbrauch in unseren Kernmärkten Westeuropa und USA im Vergleich zum Vorjahr heuer um 1,5 bzw. 2,3 Prozent wachsen. Trotz anhaltender konjunktureller Schwächen sind das gute Voraussetzungen für ein zufriedenstellendes zweites Halbjahr“, sagt Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der Amag Austria Metall AG.

Weiterhin intakt seien auch die mittelfristigen Aussichten der Amag. Durch den anhaltenden Trend zum Leichtbau wird die Nachfrage nach Aluminium vornehmlich aus dem Transportsektor getragen, meint Falch. Auf dieser Grundlage geht die Branche von einem jährlichen Wachstum des Aluminiumverbrauches im Bereich von fünf bis sechs Prozent in den nächsten fünf Jahren aus.

Gemischte Gefühle bei Halbjahreszahlen

Der Umsatz der Amag im ersten Halbjahr 2013 lag mit 412,4 Millionen Euro aluminiumpreisbedingt leicht unter dem Vorjahresniveau, wo noch 432,9 Millionen Euro erlöst worden waren. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde im gleichen Zeitraum mit 69,2 Millionen Euro über dem – laut Unternehmen – hohen Vorjahreswert von 67 Millionen Euro angegeben. Der Gewinn nach Steuern sank um rund acht Prozent auf 19 Millionen Euro, der operative Gewinn ging um 14 Prozent auf 21,4 Millionen Euro zurück.

„Im ersten Halbjahr 2013 konnten wir weiterhin eine Vollauslastung in allen Segmenten verzeichnen, insbesondere im Bereich Walzprodukte stieg der Absatz um vier Prozent. Die schwache Konjunktur und die damit verbundenen Unsicherheiten in den Märkten sowie der gesunkene Aluminiumpreis führten zu einem Druck auf Umsatz und Ergebnis, den wir durch unsere breite strategische Aufstellung und das flexible Reagieren gut abfedern konnten. Weiters ist es uns gelungen, einen Großauftrag von EADS an Land zu ziehen“, erläutert Amag-CEO Gerhard Falch.

Link: AMAG Austria Metall AG

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