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Business, Tipps

Weniger Jobs bei den Banken: Wo es neue Chancen gibt

Wien. Die heimischen Banken haben den Rotstift angesetzt – Tausende Jobs wackeln oder sind in den letzten Jahren bereits verlorengegangen, etwa in Wien. Breite Lösungsansätze für die betroffenen Bankmitarbeiter liegen in weiter Ferne, doch gibt es auch Lichtblicke.

Notenbankchef Ewald Nowotny ließ bereits Ende letzten Jahres aufhorchen: Es sei nicht unrealistisch, dass der heimische Bankensektor in den nächsten Jahren ein Drittel seiner Jobs verlieren könnte – das seien rund 25.000 Arbeitsplätze. Österreich hatte 2008 noch 80.283 Bankjobs, Ende 2014 waren es 75.714 und jetzt seien es wohl noch einmal um 1.000 weniger, sagte er im Dezember.

Tausende Stellen verloren

Werfen wir dazu einen Blick auf die Statistik der OeNB zur Entwicklung der Beschäftigten im österreichischen Bankwesen. Besonders dramatisch sieht die Situation in Wien aus: Hier zählte der Sektor 2011 noch 27.754 Beschäftigte, 2015 waren es nur noch 25.465. Auch in allen anderen Bundesländern sind die Zahlen im Fünfjahresvergleich rückläufig.

AMS: „Noch nicht angekommen“

Nun drängt sich die Frage auf, wo die Freigesetzten eine neue Stelle finden sollen. Das lässt sich noch nicht genau beantworten, hieß es beim AMS auf Anfrage von Extrajournal.Net: Die Thematik sei noch nicht in dem Ausmaß am Arbeitsmarkt angekommen, wie man angesichts der Zahlen vielleicht vermuten könnte.

Auch liegt der Gedanke nahe, dass viele Stellenkürzungen bis jetzt auf dem Weg der Frühpensionierung abgefangen wurden. Konkrete Schulungen oder Förderungen für die Ex-Banker gibt es jedenfalls nicht: Dazu seien die Arbeitsprofile – von der Sekretärin bis zum Abteilungsleiter – auch zu unterschiedlich.

Ein schwacher Trost für die Betroffenen. Extrajournal.Net wird weiter zum Thema berichten und die Erfahrungen und Tipps von Personalberatern und bankenaffinen Branchen zu neue Jobmöglichkeiten für Bankmitarbeiter(innen) schildern. Viele sehen die Betroffenen auch selbst aktiv werden – durchaus mit Erfolg. (hk)

Link: OeNB

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