27. Jun 2016   Business

Start-up-Förderung: JumpStart will Rundumbetreuung

Wien. Das Programm aws „JumpStart“ soll das Förderangebot für junge Unternehmen in Österreich ausbauen: Es ist für die Unterstützung und Weiterentwicklung von Inkubatoren und Akzeleratoren gedacht.

Diese sollen innovativen Gründern und Start-ups neben Büro-, Labor- oder Produktionsflächen auch maßgeschneiderte Beratungsleistungen zur Verfügung stellen. „Nach einem erfolgreichen ersten Jahr startet jetzt die zweite Ausschreibungsrunde. Damit setzen wir einen wichtigen Impuls, um den Standort Österreich noch attraktiver für Gründer zu gestalten. Durch die Förderung ausgewählter Gründerzentren treiben wir den Aufbau einer erstklassigen international wettbewerbsfähigen Infrastruktur voran“, so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Zweite Ausschreibungsrunde mit 24. Juni gestartet

Das Programm aws „JumpStart“ hat seine zweite Ausschreibungsrunde mit 24. Juni 2016 geöffnet; Einreichungsende ist am 4. Oktober. Im ersten Modul werden geeignete Inkubatoren und Akzeleratoren ausgewählt, die derzeit nicht von bestehenden Förderungsprogrammen auf Bundesebene erfasst sind, heißt es weiter.

  • aws „JumpStart“ richte sich an Inkubatoren mit einem leistungsfähigen Geschäftsmodell, die den Start-ups ein Angebot von gebündelten Dienstleistungen wie zum Beispiel Beratung in Wirtschafts-, Finanzierungs- und Rechtsfragen, Netzwerkangebote, Mentoring/Coaching etc. bieten.
  • In den seit mindestens zwölf Monaten bestehenden Inkubatoren müssen mindestens drei Unternehmen angesiedelt sein. Die Förderung wird im Bereich der Personal-, Sach- und Ausbildungskosten wirksam.

Der Call umfasst fünf Inkubatoren, die jeweils bis zu 150.000 Euro – bei maximal 100 Prozent der förderbaren Kosten – zur Verfügung gestellt bekommen. Das zweite, zeitversetzte Modul richte sich direkt an vielversprechende Start-ups: Bis zu fünf der Unternehmen, die sich in einem JumpStart Inkubator befinden, werden für eine weitere Förderung ausgewählt. Pro ausgewähltem Start-up ist eine maximale Förderung von 22.500 Euro vorgesehen – bei maximal 100 Prozent der förderbaren Kosten.

„Junge Unternehmen benötigen ein professionelles Umfeld, um sich voll und ganz ihrer Businessidee widmen zu können. Im Rahmen von JumpStart fördern wir diese Infrastruktur gezielt und stärken so den Nährboden für erfolgreiche österreichische Unternehmer“, meint aws Geschäftsführer Bernhard Sagmeister.

Link: JumpStart

 

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