07. Nov 2019   Business Tools

Xing wächst in Österreich um 16 Prozent

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Petra von Strombeck ©New Work SE

Wien. Der Business-Social-Media-Anbieter Xing hat in Österreich vor dem Start der Umbenennung in New Work SE deutlich zugelegt.

Konkret zählte Xing zum Ende des 3. Quartals 2019 in Österreich nach eigenen Angaben 1,32 Millionen Mitglieder. Das entspricht einer Steigerung von 16 % im Vergleich zum 3. Quartal 2018. Die New Work SE (vormals Xing SE), Betreiberin des in Zentraleuropa führenden Karrierenetzwerkes Xing, setze damit den Wachstumskurs fort.

Auch in Österreich firmiert das Unternehmen seit 1. Oktober 2019 als NEW WORK SE. Unter dem Dach der New Work SE sind in Österreich folgende Tochterunternehmen und Plattformen aktiv:

  • Xing / Xing E-Recruiting (Business-Plattform und Jobbörse)
  • kununu (Arbeitgeber-Bewertung)
  • Prescreen (Bewerbermanagement-Tools)
  • Honeypot (Jobportal)

Die Zahl der neuen Xing-User 2019

Das Wachstum seit Jahresbeginn ist etwas geringer, aber immer noch zweistellig: Seit 1. 1. 2019 konnte Xing demnach in Österreich 127.000 neue Mitglieder gewinnen, was einen Anstieg von 11 % in den ersten neun Monaten des Jahres bedeutet.

Events sollen Online-Plattform Xing antreiben

Auch im B2B-Bereich sei das Bestandskundengeschäft in Österreich im zweistelligen Prozentbereich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gewachsen. Dabei setzt die New Work SE stark auf Events und positioniert sich immer mehr als Anbieter von Digitalisierungs-Lösungen jenseits der klassischen Social Media-Schiene – daher der neue Unternehmensname „New Work“.

So fanden am 6. November 2019 wieder „New Work Sessions“ in Wien mit 30 Speakern und rund 300 Teilnehmern statt. Kristina Knezevic, Country Managerin Österreich bei Xing: „New Work ist ein Thema, das alle angeht.“

Neue Xing-Chefin kommt: Petra von Strombeck

Am 1. Jänner 2020 wird Petra von Strombeck in den Vorstand der New Work SE wechseln. Nach der Hauptversammlung am 29. Mai 2020 wird sie Thomas Vollmoeller als CEO ablösen und die Verantwortung für das gesamte Unternehmen mit allen Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernehmen.

Strombeck ist die erste Frau an der Spitze eines deutschen IT-Unternehmens der Top-Liga. Ihre Amtszeit wird vom Konkurrenzkampf mit LinkedIn geprägt sein, das neuerdings zu Microsoft gehört und global stark ausbauen soll: Auch Microsoft setzt auf Diversifizierung seines Digital-Geschäfts.

 

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