13. Jul 2021   Business Recht Steuer

Innsbrucks Kommunalbetriebe: PV-Gutscheine mit Deloitte

Bernhard Köck ©Deloitte / feelimage

Erneuerbare Energie. Deloitte Legal berät die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) bei einem neuem Bürger-Modell: Gutscheine für Photovoltaik.

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) wollen es dadurch ihren Kunden ermöglichen, durch den Kauf von Gutscheinen zum Ausbau weiterer IKB-Photovoltaikanlagen beizutragen, heißt es.

Seit Mai 2021 bieten die IKB ihren Kunden konkret die Möglichkeit, beim Ausbau von Photovoltaikanlagen einen Beitrag zu leisten, indem sie sogenannte Innsbrucker „Sonnenkraft-Pakete“ erwerben. Jank Weiler Operenyi, die österreichische Rechtsanwaltskanzlei im globalen Deloitte Legal Netzwerk, hat die Implementierung des Projekts rechtlich unterstützt.

Die Gutscheine

Die einzelnen Gutscheine eines „Sonnenkraft“-Pakets werden von der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG nach dem Kauf über einen Zeitraum von mehreren Jahren gestaffelt zur Verfügung gestellt. Der Nominalwert der Gutscheine ist dabei höher als der vom Kunden bezahlte Kaufpreis.

Der Kunde investiere daher Geld, das die Innsbrucker Kommunalbetriebe in der Folge zum Ausbau und Betrieb von nachhaltigen Photovoltaikanlagen verwenden. Im Gegenzug erhalte der Kunde über die Jahre den Kaufpreis mit einem Zugewinn in Form von Gutscheinen zurück.

Bei der Strukturierung des Modells waren unter anderem bankaufsichtsrechtliche Fragen zu klären, heißt es bei Deloitte. Counsel Bernhard Köck (Teamlead bei Deloitte) hat die IKB zuvor auch schon in streitigen Auseinandersetzungen betreut. Die Sonnenkraft-Pakete wurden von den Insbruckerinnen und Innsbruckern bereits gut angenommen, so Helmuth Müller, Vorstandsvorsitzender der IKB.

 

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