26. Jan 2022   Business Finanz Recht

LBBW kauft die Berlin Hyp mit White & Case

LBBW Hauptsitz Stuttgart ©Landesbank Baden-Württemberg / Frank Kleinbach

Immo-Banken. White & Case hat die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) beim Erwerb der Berlin Hyp AG von der Landesbank Berlin Holding AG beraten. Mit dem Deal steige man zum größten ESG-Emittenten auf (Update).

Die LBBW übernimmt dabei 100 Prozent der Aktien. Der Kaufvertrag wurde im Anschluss an ein kompetitives Auktionsverfahren unterzeichnet und unterliege den üblichen Vollzugsbedingungen und behördlichen Genehmigungen.

„Größter Player bei ESG-Anleihen“

Die Berlin Hyp zählt zu den großen gewerblichen Immobilienfinanzierern in Deutschland und biete insbesondere Finanzierungslösungen für professionelle Investoren an. Gemeinsam mit Berlin Hyp werde LBBW künftig der größte Emittent von ESG-Anleihen unter den europäischen Geschäftsbanken sein, heißt es in einer Aussendung des Käufers.

Dabei soll die Berlin Hyp ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der LBBW-Gruppe bleiben. Die Berlin Hyp hatte laut den Angaben per 30.6.2021 ein Finanzierungsportfolio von rund 25 Milliarden Euro im Bestand. Bei der LBBW betrug das entsprechende Finanzierungsvolumen im Geschäftsfeld gewerbliche Immobilienfinanzierung rund 26 Milliarden Euro.

Die Beratungsteams

Das White & Case Team stand unter gemeinsamer Federführung der Partner Prof. Roger Kiem und Sebastian Pitz (beide M&A/Corporate, Frankfurt). Dabei waren auch die Partner Andreas Lischka (Debt Finance), Bodo Bender (Tax, beide Frankfurt) und Tilman Kuhn (Antitrust, Düsseldorf, Brüssel), die Local Partner Heinrich Nemeczek (Bank Regulatory), Sebastian Stütze (Employment, Compensation & Benefits), Anna Dold (Data, Privacy and Cybersecurity, alle Frankfurt) und Mathis Rust (Antitrust, Düsseldorf) sowie die Associates Agmal Bahrami, (M&A/Corporate), Markus Stelzig, Sandra D’Ascenzo (beide Real Estate), Mathias Bogusch (Intellectual Property, alle Frankfurt), Kristin Brüggert (Employment, Compensation & Benefits, Hamburg) und Jana Rudt (Data, Privacy and Cybersecurity, Berlin).

Update: Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller berät die Landesbank Berlin Holding – eine Tochter der Sparkassen – bei der Transaktion. Tätig sind die Partner John Flüh und Kai-Steffen Scholz (beide Federführung, M&A/Gesellschaftsrecht, Berlin), Dirk Bliesener (Bankaufsichtsrecht, Frankfurt), Hans-Joerg Niemeyer (Beihilferecht, Brüssel), Alf-Henrik Bischke (Kartellrecht, Düsseldorf) und Christian Schmies (Bankaufsichtsrecht, Frankfurt). Auch die Counsel Marvin Vesper-Gräske (M&A, Berlin), Matthias Berberich (IP/IT, Berlin) und Jan Letto Steffen (Bankaufsichtsrecht, Frankfurt) sowie die Associates Alexander Berkle, Gülşah Civelek (beide M&A, Berlin) und Joachim Hannes Burger (Beihilferecht, Brüssel) sind dabei.

 

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