17. Aug 2009   Recht

e|n|w|c berät Käufer der Eternit-Werke Austria

Raimund Cancola ©enwc

Wien/Niederurnen. e|n|w|c Rechtsanwälte hat den Schweizer FibreCem-Konzern, Eigentümer von Eternit Schweiz, bei der Übernahme der österreichischen Eternit-Werke beraten. Eternit Österreich und Eternit Schweiz agierten bisher bei ähnlicher Produktpalette unabhängig. Durch den Zusammenschluss erhält Eternit eine beachtliche Größe am internationalen Dach- und Fassadenmarkt. 

Zu FibreCem gehört auch die Eternit Schweiz AG. Bei der aktuellen Transaktion wurden 80% der Aktien der österreichischen Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG übernommen.

Das e|n|w|c Team, das die Käufer beraten hat, wurde von den Partnern Raimund Cancola (Head des M & A Departments) und Nur Dogan geleitet. Dem Verkäufer (die Beteiligungsholding Cross Industries als Inhaberin von 80% der österreichischen Eternit-Aktien) stand die Sozietät Saxinger Chalupsky & Partner – vertreten durch ein Team rund um Gerald Schmidsberger – zur Seite.

Erfahrung in der Schweiz

Wie die Kanzlei e|n|w|c mitteilt, war man schon in der Vergangenheit für die Schweizer tätig. Cancola: „Schon 2006 haben wir swisspor – die ebenso wie Eternit zum Schweizer Alpstäg Konzern gehört – bei einer Akquisition beraten. Es freut uns, dass wir nun im Rahmen einer weiteren bedeutenden Transaktion erneut für die Schweizer Industriegruppe tätig werden durften.“

Von der Wirtschaftskrise spürt Eternit derzeit wenig, wozu auch die Förderungen für thermische Sanierungen beitragen. Der Umsatz lag im Vorjahr bei 120 Mio. Euro. Das Eternit Werk in Vöcklabruck soll durch die Aktienübernahme gesichert, ja sogar erweitert werden. Erklärtes Ziel der Schweizer Industrie-Gruppe ist es, gemeinsam mit den Partnern in Österreich, Slowenien und Deutschland die Nummer Eins am europäischen Faserzementmarkt zu werden.

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