14. Mai 2014   Business

FACC-Chef Walter Stephan erzielt halbe Milliarde Umsatz, will 2014 an die Wiener Börse

© FACC
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Ried im Innkreis. Die FACC AG, Zulieferer von Faserverbundkomponenten und -systemen, hat im Geschäftsjahr 2013/14 zum ersten Mal die Umsatzmarke von einer halben Milliarde Euro überschritten.

Als nächster Schritt ist eine Notierung im regulierten Markt der Wiener Wertpapierbörse geplant. Emittentin wird die FACC AG (gegenwärtig die Aerospace Innovation Investment GmbH) mit Sitz in Ried im Innkreis. Die jetzige FACC AG soll künftig unter FACC Operations GmbH firmieren.

Dabei ist beabsichtigt, Aktien aus dem Bestand des derzeitigen Eigentümers, FACC International Company Limited, welcher eine Tochtergesellschaft der Aviation Industry Corporation of China (AVIC) ist, sowie neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von 150 Mio. Euro zu platzieren. Die Aktien werden an Kleinanleger sowie institutionelle Investoren im Zuge einer Privatplatzierung ausgegeben, heißt es. Der Börsengang soll noch 2014 erfolgen.

„Der Börsengang ist ein wichtiger Schritt, um unser Geschäftsmodell weiter zu stärken und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem wir optimal für zukünftiges Wachstum und eine eigenständige Zukunft aufgestellt sind“, so Walter Stephan, Vorstandsvorsitzender von FACC in einer Aussendung.

FACC entwickelt und produziert Faserverbundkomponenten und -systeme für Strukturbauteile an Rumpf und Tragflächen, Triebwerkskomponenten und Passagierkabinen für zivile Verkehrsflugzeuge, Business Jets und Hubschrauber.

3.000 Mitarbeiter weltweit

Das Unternehmen mit Sitz in Ried im Innkreis beschäftigt weltweit ca. 3.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2009 wurde FACC an die Aviation Industry Corporation of China (AVIC) verkauft.

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