12. Mai 2015   Recht

Binder Grösswang beriet die Oberbank AG bei ihrer Kapitalerhöhung

Florian Khol ©Franz Helmreich / Binder Grösswang
Florian Khol ©Franz Helmreich / Binder Grösswang

Wien/Linz. Die Sozietät Binder Grösswang hat die börsenotierte Oberbank AG bei ihrer Kapitalerhöhung im Volumen von rund 91 Mio. Euro beraten. Das Binder Grösswang Team umfasste Florian Khol (Partner) und Thomas Berghammer (Counsel). Zuvor hat man schon die BKS beraten, die wie die Oberbank zur 3-Banken-Gruppe zählt.

Das geplante Volumen konnte zu 100% platziert werden, die neuen Aktien notieren seit 8.5.2015 an der Wiener Börse.

Die Oberbank AG begab im Zuge dieser Kapitalerhöhung insgesamt 1.918.875 neue Stamm-Stückaktien und erhöhte somit ihr Grundkapital von 86,3 Mio. Euro auf 92,1 Mio. Euro. Die jungen Aktien wurden zum Kurs von 47,43 Euro platziert, das entspricht einem Bruttoemissionsvolumen von rund 91,0 Mio. Euro, so die Kanzlei.

Bank Austria zog nicht mit

Weil die CABO-Beteilgungsgesellschaft m.b.H., eine 100 %-Tochter der Bank Austria, ihre Bezugsrechte nicht ausgeübt hat, stand ein bedeutendes Volumen zur Platzierung im Markt zur Verfügung, das 2.200 neue Aktionäre genützt haben Der Streubesitz am Gesamtkapital der Oberbank stieg damit den Angaben zufolge auf rund 29%.

Binder Grösswang Kapitalmarkt-Partner Florian Khol: „Ein höchst erfreulicher erfolgreicher Abschluss der Kapitalerhöhung der Oberbank AG. Das Angebot war mehr als doppelt überzeichnet und es gibt mehr als 2.000 neue Aktionäre. Das zeigt, dass die Nachfrage von Aktien an österreichischen Banken trotz schwierigen Marktumfeldes da ist.“

Mit dem Mandat war das Binder Grösswang Kapitalmarkt-Team nach der Beratung der BKS Bank bei der Kapitalerhöhung an einer weiteren wesentlichen Equity-Kapitalmarkttransaktion der letzten Monate beteiligt.  Das Kapitalmarktteam habe sich voll im Markt etabliert und wird verstärkt auch bei Equity-Transaktionen nachgefragt, so Khol.

Link: Binder Grösswang

 

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