03. Apr 2017   Recht

Mehr Geschäft mit Serbien: Event mit Rechtstipps

Wien. Die Botschaft der Republik Serbien lud im März zum Business Talk zum Thema „Geschäftschancen für serbische Unternehmer in Wien“.

Profis aus Wirtschaft und Recht diskutierten die serbisch-österreichischen Wirtschaftsbeziehungen und stellten Best Practice Beispiele vor. Im Anschluss fand ein Empfang mit rund 40 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik statt.

Auch Michael Bodmann und Milan Glisic von der Kanzlei Bodmann waren vor Ort präsent; sie gaben rechtliche Tipps, mit einem Schwerpunkt auf der Bau- und Immobilienbranche. Aktuellen Zahlen der Serbischen Botschaft in Wien zu Folge haben sich die Unternehmensgründungen serbischer Staatsangehöriger in Österreich im Jahr 2016 um 70% gesteigert.

Ebenso sei ein signifikanter Zuwachs bei der Gründung von Zweigniederlassungen serbischer Firmen, besonders in Wien, zu verzeichnen, so Anwalt Bodmann.

Damit scheine eine Trendumkehr in den Wirtschaftsbeziehungen vollzogen zu sein: War Wien früher Brückenkopf für westliche Konzerne auf Ihrem Weg Richtung Osten, so setzen heute vermehrt Firmen aus Südosten auf eine Expansion Richtung Wien. Eine Vorreiterrolle nehmen hier die Bau- und Dienstleistungsbranche ein, zunehmend sind aber auch andere Bereiche wie IT und Maschinenbau vertreten, heißt es.

Kenntnis der Rechtslage und gute Netzwerke

„Gerade bei großen Bauprojekten entstehen oft hohe Mehrkosten“, erläuterte Bodmann. „Diese können vermieden werden, wenn bereits im Vorfeld folgende drei Dinge beachtet werden: Ein klarer und eindeutiger Bauvertrag, eine genaue Definition des Bau‑Soll und die Implementierung einer umfassenden Projektsteuerung.“

Link: Bodmann Rechtsanwalt

 

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