Mahrer unter neuen ÖVP-Chefs einziger Nicht-Jurist

Wien. Harald Mah­rer wur­de als neu­er Minis­ter für Wis­sen­schaft, For­schung und Wirt­schaft ange­lobt: Der Wirt­schafts­aka­de­mi­ker ist unter den jetzt beför­der­ten ÖVP-Politikern der ein­zi­ge Nicht-Jurist. 

„Wir haben eine Ver­ant­wor­tung gegen­über der Repu­blik, ihren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern und den Unter­neh­men in die­sem Land. Die­se wer­den wir bis zum Wahl­tag und dar­über hin­aus mit höchs­ter Sach­lich­keit, Augen­maß und Beson­nen­heit wahr­neh­men“, sag­te Mah­rer beim Amts­an­tritt: Der stu­dier­te Betriebs­wirt (WU Wien) folgt auf Minis­ter (und Jurist) Rein­hold Mit­ter­leh­ner.

Auf den desi­gnier­ten ÖVP-Chef Sebas­ti­an Kurz folgt unter­des­sen als Chef der Jun­gen Volks­par­tei der bis­he­ri­ge Gene­ral­se­kre­tär Ste­fan Schnöll: Auch der Salz­bur­ger Schnöll ist stu­dier­ter Jurist, so wie Kurz selbst (wobei letz­te­rer das Stu­di­um aller­dings noch nicht abge­schlos­sen hat). Und Jus­tiz­mi­nis­ter Brand­stet­ter, der jetzt als Vize­kanz­ler für die Zeit bis zu den Wah­len ange­lobt wur­de, ist es natür­lich auch.

Die neuen Vorhaben

Mah­rer nann­te beim Amts­an­tritt kon­kre­te Pro­jek­te, denen er sich wid­men wer­de: „Es gilt bei zen­tra­len Pro­jek­ten wie der Stu­di­en­platz­fi­nan­zie­rung, der Anhe­bung der For­schungs­prä­mie und der Dotie­rung der Natio­nal­stif­tung, aber auch bei Fra­gen wie dem Beschäf­ti­gungs­bo­nus die pas­sen­den Rah­men­be­din­gun­gen sicher­zu­stel­len, um die Stär­kung des Wirtschafts-, Wissenschafts- und For­schungs­stand­orts weiter vor­an­zu­trei­ben und die erfolg­rei­che Zukunft Öster­reichs zu sichern.“

Link: Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um

 

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