Neue Chefs bei Versicherern, Mobilfunkern und mehr

15. Jan 2019   Business Personalia Recht

Management. Uniqa-Manager Kurt Svoboda ist neuer Präsident des Versicherungsverbands VVO. Ernenungen gibt es auch bei FMK, Hartl Haus und Bain.

Kurt Svoboda, Vorstandsvorsitzender von Uniqa Österreich und CFO/CRO der Uniqa Group, hat seit Anfang 2019 für zwei Jahre das Amt des Präsidenten im österreichischen Versicherungsverband VVO inne. Der VVO ist eine freiwillige Interessensvertretung aller in Österreich tätigen privaten Versicherungen.

„Gut designte Regularien schützen Kunden, die Versicherungswirtschaft und die Volkswirtschaften“, so Svoboda, der als Finanz- und Risikovorstand für die Umsetzung von Regularien verantwortlich zeichnet. Eine Studie von PwC unter 1.300 Versicherungs-CEOs habe freilich ergeben, dass als größte Bedrohung die Überregulierung gesehen wird.

„Tatsächlich, Regulierungen sind Segen und Fluch, Chance und Risiko zugleich. Der Fluch kann uns immer dann einholen, wenn Regulierungen eingeführt werden, ohne das tatsächliche Geschäftsmodell und die Bedürfnisse der Kunden im Blick zu haben. Kosten können entstehen, ohne dass Kunden einen Vorteil oder Mehrwert lukrieren“ so Svoboda, der seine Amtszeit dem Kampf gegen Überregulierung widmen will. Im VVO ist er bereits seit September 2015 Vorsitzender des Komitees für Rechnungswesen und Steuern.

Chef-Generationen wechseln bei Hartl Haus

Der niederösterreichische Fertighaushersteller Hartl Haus (rund 300 Mitarbeiter) hat das Jahr 2019 mit einer Veränderung in der Führungsebene begonnen, die den Generationswechsel an der Spitze des Familienbetriebs einläuten soll.

Konkret haben Roland Suter und Peter Suter, seit 34 Jahren Geschäftsführer von Hartl Haus, die nächste Generation in der Person von Yves Suter zum dritten Geschäftsführer ernannt. Gleichzeitig wurden Andreas Talamas (Bereich Rechnungswesen und Verwaltung) und Erwin Nechwatal (Bereich Objektbau) zu Prokuristen ernannt.

Yves Suter ist seit 2006 Jahren im Unternehmen tätig und erhielt 2013 die Prokura. Er war zunächst im technischen Bereich tätig, seit fünf Jahren im Marketing und zuletzt Marketingleiter in der Nachfolge seines Vaters Roland Suter. Im Jahr 2020 werden sich Roland und Peter Suter dann aus der operativen Geschäftsführung der Hartl Haus Holzindustrie GmbH zurückziehen und somit der Generationswechsel vollzogen sein, heißt es bei dem Unternehmen.

Baldermann folgt Grausam als FMK-Präsident

Seit 1. 1. 2019 ist Matthias Baldermann, CTO von Hutchison Drei Austria GmbH, neuer Präsident des Forum Mobilkommunikation. Baldermann wurde im Rahmen der alljährlichen Neubestellung von der Generalversammlung des FMK einstimmig gewählt, wie es heißt.

„2018 wurden die ersten Weichen in Richtung 5G gestellt. 2019 steht nun im Zeichen der Umsetzung. Die Mobilfunknetzbetreiber sind bereit, diese Herausforderung im Sinne des Wirtschaftsstandortes Österreich und seinen BürgerInnen zu meistern,“ erinnert Baldermann zum Amtsantritt an die aktuelle Causa Prima. Baldermann ist studierter Nachrichtentechniker und seit 2010 Technikvorstand von Hutchison Drei Austria.

Ex-Xing-Managerin Windhaber übernimmt Sales-Leitung bei eyepin

Die promovierte Juristin und Vertriebsspezialistin Carmen Windhaber hat mit Anfang 2019 die Leitung des Sales-Teams des digitalen Dialogmarketing-Unternehmens eyepin übernommen. Die ehemalige Xing-Österreich Country Managerin werde gemeinsam mit dem Führungsteam rund um Eva Föda und Firmengründer Franz J. Kolostori die weitere Entwicklung des Software-Unternehmens verantworten und das österreichische Sales-Team ausbauen.

Bei eyepin soll sich die Steirerin auch um den Ausbau des Bereichs Marketing Innovation kümmern. „eyepin gibt mit seiner Marketing Suite den Unternehmen Software und Tools für erfolgreiches Digital- und Eventmarketing an die Hand“, wird Windhaber zitiert.

Vier neue Partner bei Bain & Company

Die internationale Managementberatung Bain & Company hat im deutschsprachigen Raum vier neue Partner ernannt (Zum Vergleich: Weltweit wurden jetzt insgesamt 50 neu gekürt). Derzeit ist Bain an den Standorten Frankfurt am Main, München und Zürich präsent. Man plane, die Zahl der Neueinstellungen für 2019 anzuheben und mehr als 200 Beraterinnen und Berater einzustellen. „Bain wächst seit Jahren deutlich zweistellig und damit schneller als der Markt. Dies war auch 2018 der Fall“, so Bain-Deutschlandchef Walter Sinn.

Die neuen deutschsprachigen Partner sind Philipp Baecker ((Digital Financial Services bzw. Praxisgruppe Banking), Felix Reichardt (Telekommunikation), Daniel Suter (Portfolio- und Geschäftsfeldstrategie, M&A sowie digitale Geschäftsmodelle) und Sebastian Thoben (Praxisgruppe Banking).

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