VW-Kläger müssen sich jetzt beeilen, so der VKI

18. Jan 2019   Motor Recht

Dieselskandal. Wer sich der VW-Musterfeststellungsklage anschließen will, hat nur noch bis nächste Woche Zeit, so der VKI.

Dabei geht es um den Fristenlauf, es tickt die Uhr, so die Konsumentenschützer:

  • Mitte September 2015 hat Volkswagen (VW) eingestanden, bei Dieselmotoren der Marken VW, Audi, Seat und Skoda mit Hilfe einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware manipuliert zu haben, um den Stickstoffausstoß bei Abgastests zu senken.
  • Im September 2018 hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) mangels Einigung mit VW 16 Sammelklagen in Österreich für rund 10.000 geschädigte Verbraucher eingebracht.
  • Mit der in Deutschland geschaffenen Musterfeststellungsklage wurde vor kurzer Zeit auch allen anderen Betroffenen kostenlos die Chance auf Schadenersatz ermöglicht.
  • Die Anmeldung ist laut VKI gesichert allerdings nur mehr im Lauf der kommenden Woche durchführbar. Denn der deutsche Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat in Kooperation mit dem ADAC in Deutschland unter Ausnützung der neuen Möglichkeiten die entsprechende Klage gegen den VW-Konzern eingebracht. Am 26.11.2018 wurde diese im Klageregister des deutschen Bundesamts für Justiz bekannt gemacht – und damit begann die zweimonatige Frist für die Eintragung im Klageregister zu laufen.

Eine letzte Galgenfrist?

Streng genommen laufe die Frist zwar bis zum Vortag des ersten Gerichtsstermins in der VW-Caua, der wurde aber noch nicht bekanntgegeben und könnte kurzfristig angesetzt werden, warnt der VKI. Daher empfehle man eine rasche Anmeldung und biete Informationen dazu an. Die im Auftrag des Sozialministeriums dafür eingerichtete Info-Hotline 01/58877-61 werde noch bis Ende Jänner in Betrieb sein.

Bis jetzt haben sich fast 400.000 Geschädigte der Musterfeststellungsklage angeschlossen, davon auch tausende Geschädigte aus Österreich.

Link: VKI

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