27. Feb 2019   Business Motor

Bentley Bentayga: das schnellste SUV für Superreiche

Bentayga Credit Bentley
Bentayga ©Bentley

Luxuriöser Dickhäuter. Ein mehr als 2 Tonnen schweres SUV, ausgestattet mit allem erdenklichen Luxus und über 300 km/h schnell: Das ist der neue Bentley Bentayga.

In der Speed-Variante schafft der neue geländegängige Bentley tatsächlich eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h (306km/h sind es ganz genau genommen). Damit ist der Bentayga wohl wirklich, wie Bentley Motors verkündet hat, das schnellste Serien-SUV der Welt.

Motor und Ausstattung

Der Brite bietet nicht nur eine beeindruckende Maximalgeschwindigkeit, sondern auch brutale 635 PS aus einem 6.0-Liter-W12-Motor, den das geneigte Käuferpublikum in ähnlicher Form bereits aus dem Vorgängermodell kennt. Dies mag sich vielleicht nicht sehr komfortabel und gemütlich anhören, doch das neue Luxusschiff kann unter gewissen Bedingungen auch bei hohen Geschwindigkeiten mehr oder weniger entspannend dahingleiten. Zumindest wird man keinen Sportwagen finden, der 300km/h auf eine solche Art zu fahren vermag.

Und dabei ist der Bentayga auch noch ein Sprinter. Zum Vergleich: Der neue Porsche 911, ein reinrassiger Flitzer in stolzer 56-jähriger 911er-Tradition, bietet eine Beschleunigung von 0 auf 100km/h in 3,7 Sekunden. Der noble Engländer braucht mit 3,9 Sekunden nur 2 Zehntel mehr.

Bentayga Credit Bentley 2
Das Bentayga-Cockpit ©Bentley

Eines ist der Bentley dagegen nicht: das teuerste Serien-SUV der Welt. Diese Rolle kommt derzeit der Konkurrenz aus England zu, nämlich dem deutlich teureren Rolls Royce Cullinan, der preislich bei ca. 315 000 Euro liegt. Der Bentley Bentayga ist ab ca. 215.000 Euro zu haben und zwar handgefertigt. Das kann man bei Rolls-Royce vom Cullinan nicht behaupten, obwohl der wahrscheinlich sogar noch etwas mehr Luxus zu bieten hat. Dafür ist der Rolls bei 250km/h abgeriegelt und leistet „nur“ 571 PS, nicht aus einem W12-Motor, wie bei dem Bentayga, sondern aus einem V12.

Der Luxus im Gelände?

Beide Luxus-SUVs sind mit Allradantrieb ausgerüstet und weisen auch sonst die nötigen Voraussetzungen für Geländegängigkeit auf. Doch ob man sich mit einem Auto jenseits der 200.000 Euro-Grenze (oder sogar 300.000 Euro beim Cullinan) wirklich spaßhalber ins Gelände wagt?

Nun, schließlich gehören auch die einen oder anderen Despoten in raueren Weltgegenden zur angepeilten Käuferschicht. Und da spielt die Geländegängigkeit vielleicht schon eine Rolle, nämlich als Fluchtmöglichkeit abseits der Straße, falls das Volk oder der Konkurrenz-Clan plötzlich den Aufstand probt…

Für beschaulichere Tage kann der Kunde seinen Bentley auch mit netten Extras wie anpassbaren Massagefunktionen an den Vordersitzen ausstatten. Außerdem kann sich der Bentayga-Fahrer Carbon-Keramik-Bremsen sowie eine Instrumententafel aus Carbonfasern wünschen – und darüber hinaus noch alle möglichen weiteren Extras, die reizvoll, aber nicht unbedingt lebensnotwendig sind.

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