15. Jun 2020   Business Tools

Neue Tools für mehr Sicherheit im Netz

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Michael Butz ©A-Trust

Cybersecurity. A-Trust und die Donau-Uni Krems kombinieren digitale Signaturen mit Blockchain-Technologien und Nets entwickelt eine neue App für Fernidentifikation.

Handysignatur-Anbieter A-Trust und die Donau-Uni Krems haben ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das die Kombination von digitalen Signaturen mit Blockchain-Technologien bei der Kommunikation zwischen Behörden und Privatpersonen fokussiert.

Das Projekt will durch die gezielte Kombination von rechtsgültigen digitalen Signaturen – wie etwa der Handy-Signatur – mit modernen Blockchain-Technologien – wie beispielweise den Blockchains „Ardor“ und „Nxt“ – Sicherheit bei der Behörden-Kommunikation gewährleisten.

Dabei werden drei Prototypen entwickelt, die in Bezug auf das Coronavirus zur Infektionsprävention und -kontrolle dienen soll, so Michael Butz, CEO von A-Trust.

  • Der erste Prototyp dient zur Aufforderung zur Testung und zur Übermittlung von Testergebnissen.
  • Der zweite Prototyp verifiziert über das Smartphone das Testpersonal bei Haus-zu-Haus-Testungen und bei unangemeldeten Kontrollen.
  • Der dritte Prototyp widme sich der Erstellung eines sicheren digitalen Dateiordners am PC oder Smartphone für Dokumente über den Gesundheitsstatus.

Umgesetzt wird das Forschungsprojekt im Bereich digitale Signatur von A-Trust, die Dokumentaufbewahrung von Semotec. Forschungseinrichtung ist die Donau-Uni Krems, die ihr Know-How in den Bereichen Blockchain-Technologie durch das Zentrum für Angewandte Spieleforschung sowie im Bereich von E-Government-Services durch das Department für E-Governance zur Verfügung stelle. Jelurida Swiss steht dem Forschungsteam beratend zur Seite.

Neue App zur Identifizierung via Gesichtsanalyse

Der dänische Zahlungsdienstleister Nets hat eine Smartphone-App zur Fernidentifikation von Kunden entwickelt. Diese soll Identifikations- und Authentifizierungsprozesse erleichtern: Zum Beispiel dort, wo eine Identitätsprüfung vor der Erbringung einer Dienstleistung erforderlich ist, typischerweise zur Erfüllung von Anforderungen zur Geldwäschebekämpfung innerhalb des Finanzsektors, wie beispielsweise bei der Eröffnung eines Bankkontos.

Der sogenannte „Passport Reader“ scannt zuerst ein physisches Dokument, wie z.B. den Reisepass, analysiert danach den biometrischen Chip auf dem Reisepass und macht für die Autorisierung über die Handykamera eine Analyse des Gesichts des Nutzers.

Die App habe keine geografischen Beschränkungen: Derzeit stellen laut Anbieter ca. 130 Länder – einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz – Reisepässe aus, die mit dem Passport Reader kompatibel sind.

Neue Quiz-App über Cyber Security

Neues gibt es auch im Bereich Internetkriminalität: Die App „Cyber Security Quiz“ des Digitalisierungsministeriums will spielerisch über das Thema Cybersicherheit informieren. Sie wurde von SBA Research, Cyber Security Austria, ovos, Saferinternet, fit4internet, Digital Austria und der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) entwickelt.

Die Quiz App umfasst Themen wie Internet-Betrug, Datenschutz und Cyber-Mobbing. Die App steht als kostenloser Download für iOs-Geräte im AppStore sowie für Android-Geräte im PlayStore zur Verfügung.

 

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