28. Sep 2021   Business Finanz Recht

RLB OÖ fusioniert mit Hypo Salzburg: Binder Grösswang hilft

Gottfried Gassner ©Inge Prader / Binder Grosswang

Linz/Salzburg. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) hat ihr Tochterunternehmen Hypo Salzburg übernommen, beraten von Kanzlei Binder Grösswang.

Die RLB OÖ, eine der größten Banken in Österreich, hat durch Verschmelzung zur Aufnahme ihr Tochterunternehmen Salzburger Landes-Hypothekenbank (Hypo Salzburg) vollständig eingegliedert.

Die aufsichtsrechtlichen Genehmigungen wurden Ende Juli 2021 erteilt und Anfang September ist die Eintragung im Firmenbuch erfolgt, so die beratende Wirtschaftskanzlei Binder Grösswang.

Das Fusionsprojekt

Ziel sei nicht nur eine gesellschaftsrechtliche, sondern auch eine organisatorische Bündelung der Kräfte beider Unternehmen. Das Projekt wurde vor etwa drei Jahren in Angriff genommen, um Synergien zwischen der RLB OÖ und der Hypo Salzburg zu prüfen und gemeinsame Zukunftsperspektiven zu erarbeiten, wie es heißt.

Mit dem Erwerb aller Anteile an der Hypo Salzburg durch die RLB OÖ im März 2020 wurde der erste wesentliche Schritt für die Fusion der Institute gemacht. Mit der operativen Umsetzung der Fusion am zweiten Septemberwochenende 2021 sei das Projekt nunmehr finalisiert worden.

Aufgrund ihrer Größe ist die RLB OÖ Kreditinstitutsgruppe direkt durch die Europäische Zentralbank beaufsichtigt, sodass die aufsichtsrechtlichen Verfahren bei der Finanzmarktaufsicht und der Europäischen Zentralbank zu führen waren.

  • Die Bilanzsumme des RLB OÖ Konzerns lag Ende 2020 bei 48,6 Mrd. Euro, der Jahresüberschuss vor Steuern im Konzern bei 181,8 Mio. Euro.
  • Die Zahl der Mitarbeitetenden der RLB OÖ betrug 1.755.
  • Mit der Verschmelzung sind 308 Mitarbeiter der Hypo Salzburg auf die RLB OÖ übergegangen.

Das Beratungsteam

Eine besondere Herausforderung sei das Zusammenspiel und die Koordination zwischen Firmenbuch und Aufsichtsbehörde einerseits, und der operativen Umsetzung andererseits gewesen, die eine punktgenaue Umsetzung der Verschmelzung erforderlich gemacht habe.

Das Binder Grösswang Team wurde von Gottfried Gassner (Partner, Gesellschaftsrecht) und Stefan Frank (Counsel, Finanzaufsichtsrecht) geleitet. Die RLB OÖ wurde Inhouse von Reinhard Trinkl und Armin Leitner vertreten.

 

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