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Bildung & Uni, Business, Recht, Tools

„Zankl.Update“ und Buch zu KI und ChatGPT

©ejn

KI & Konflikte. Die neue Auflage des Fachbuchs „Bürgerliches Recht“ von Prof. Wolfgang Zankl widmet ein eigenes Kapitel dem KI-Recht, von IP-Debatte bis Diskrimierung. Auch ein Blogbeitrag deckt das Thema ab.

Der Frage nach den Auswirkungen und rechtlichen Konsequenzen neuer KI-Tools wie ChatGPT gingen der Forrester-Report 2021 und der „Vergabetalk“ am 14.2.2023 mit Anwalt Stephan Heid und Prof. Wolfgang Zankl nach, heißt es bei Fachverlag Facultas. Aus aktuellem Anlass einer Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts zu Künstlicher Intelligenz (KI) und natürlich der allgemein derzeit starken Berichterstattung zum Thema werden einige Aspekte in einem aktuellen Blogbeitrag des Verlags zusammengefasst.

Die Neuerscheinung

Ausführlich soll das Thema KI dann in einem eigenen Kapitel in der für Juni geplanten 10. Auflage des Fachbuchs „Bürgerliches Recht“ zu Wort kommen, deren Herausgeber Zankl ist. Grundsätzlich gilt: Künstliche Intelligenz (KI) entsteht aus Softwareprogrammen, die lernfähig sind und sich daher selbst weiterentwickeln können. Sie ist – zumeist aber noch nicht unter voller Ausnutzung dieses Potentials („starke KI“) – bereits jetzt allgegenwärtig und werde vor allem dort eingesetzt, wo es um die Erkennung von Mustern oder die Auswertung großer Datenmengen geht.

Die Anwendungsgebiete reichen von medizinischer Diagnostik über selbstfahrende Autos bis zu Chatbots oder auch Gesichtserkennung. Die automatische Erstellung von Computerkunst, Texten oder auch Programmiercode tritt neuerdings dazu.

Neue Streitigkeiten

Gleichzeitig wird vor den Gefahren der KI gewarnt. Das Spektrum reiche hier von Warnungen vor der Machtübernahme durch intelligente Algorithmen („eher abstrakt und kaum im Sinne einer totalen Übernahme, sondern nur partiell vorstellbar“) bis hin zu Bedenken in Sachen Diskriminierung – für das Hier und Jetzt bereits ein sehr reales Problem, dem sich auch die aktuelle deutsche Höchstgerichtsentscheidung widmet. Und noch zahlreiche weitere Rechtsgebiete sind von KI tangiert und es bahnen sich bereits einige Auseinandersetzungen an.

Ein solches Feld ist etwa das Urheberrecht, wo es einerseits darum geht, ob Menschen mithilfe von KI erstellte Werke urheberrechtlich schützen können – und andererseits darum, ob Künstlerinnen und Künstler, deren Werke als Trainingsmaterial für KI verwendet wurden, nun Ansprüche gegen deren Initiatoren haben. Die Bildagentur Getty und mehrere Fotografen haben aus diesem Grund in den USA Klage gegen Stability AI eingereicht, das Unternehmen hinter dem populären Bilderstellungstool Stable Diffusion: Sie erblicken in dem Training von Stable Diffusion mit ihren Werken einen Copyright-Verstoß. Und schließlich ist auch die EU-Richtlinie über KI-Haftung ein wichtiger kommender Faktor.

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