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Business, Recht, Tools

„Wissensarchiv“ soll Firmen schlauer machen

©ejn

Startups. Mit dem „Wissensarchiv“ will Tucan.ai Gesprächsinhalte und schriftliche Informationen innerhalb eines Unternehmens verfügbar und durchsuchbar machen.

Unternehmen haben Wettbewerbsvorteile, wenn sie über exklusives Wissen verfügen, heißt es in einer Aussendung. Solches Wissen ist nicht nur in Textdateien verankert, sondern vor allem in den Köpfen der Beschäftigten – und wird in Meetings ausgesprochen und mit Kollegen geteilt.

Das Berliner Startup Tucan.ai biete Unternehmen nun eine Plattform, die verbal kommuniziertes Wissen verfügbar und durchsuchbar macht. So könne es als Grundlage für strategische Entscheidungen dienen und Wettbewerbsvorteile generieren. Gleichzeitig biete man die Integration mit anderen Datenbanken an.

Meetings und Konferenzen einfach verewigen

Das durch Konferenzen über Zoom & Co angehäufte Wissen könne so „automatisch in den jeweiligen Organisationen gespeichert und verfügbar gemacht werden; zum Beispiel für die Kolleg*innen, die nicht dabei waren, oder nächstes Jahr nochmal auf die Informationen zurückgreifen müssen“, so Lukas Rintelen, Managing Director und gemeinsam mit Florian Polak und Michael Schramm Gründer von Tucan.ai.

Zu den Features gehört demnach das Erkennen unterschiedlicher Sprecher, organisationsspezifischer Fachausdrücke u.a. Das smarte Wissensarchiv sei vorerst nur im Enterprise-Produkt des Hauses enthalten.

Anpassungen für mehr Datenschutz möglich

Betont wird dabei der Datenschutz, was teilweise mit großen individuellen Anpassungen der Tools auf Kundenbedürfnisse einhergehe. Seit Anfang Juni ist man Teil des von Public Deutschland initiierten Startup-Programms GovStart. „Unsere Server stehen in Frankfurt, sodass Kundendaten in Deutschland bleiben. Wenn es unsere Kund*innen verlangen, installieren wir Tucan.ai zudem on-premise. Auf diesem Weg verlassen die Daten nicht einmal das eigene Unternehmen“, so CTO Michael Schramm.

Für einen großen Konzern habe man die Software zudem so konfiguriert, dass nach einem Gespräch nur die Executive Summary zur Verfügung steht: Ein Transkript steht organisationsintern nicht zur Verfügung. Für Enterprise-Kunden aus der Marktforschung, die zum Teil mit sensiblen personenbezogenen Daten arbeiten, wurde wiederum ein Codierungs-Werkzeug implementiert, das die organisationsinternen Datensicherheitsrichtlinien entsprechend abbilde, heißt es.

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