Open menu
x

Bequem up to date mit dem Newsletter von Extrajournal.Net!

Jetzt anmelden, regelmäßig die Liste der neuen Meldungen per E-Mail erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Newsletter-Seite sowie in unserer Datenschutzerklärung.

Business, Finanz, Personalia, Recht

AMAG, Palfinger, Verbund: Wo Frauen jetzt Vorstände werden

Claudia Trampitsch ©AMAG

Österreich. Der Frauenanteil im Top-Management der größten börsenotierten Unternehmen wächst, so eine Horváth-Studie: Wo 2024 bisher Frauen in den Vorstand einzogen.

Die aktuelle Untersuchung der Zusammensetzung der Vorstände in den vierzig ATX Prime Unternehmen, den finanzstärksten börsennotierten Konzernen Österreichs, zeige einen klaren Trend zur Erhöhung des Frauenanteils, heißt es dazu: Konkret waren im Jahr 2023 von den insgesamt 164 Vorstandsmitgliedern 16 Frauen, was einem Anteil von 9,8 Prozent entspricht. Dies markiert einen sukzessiven Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren, in denen der Frauenanteil niedriger lag.

Besonders hervorzuheben sei das Jahr 2023 als Rekordjahr für die Berufung von Frauen in Vorstandspositionen der ATX Prime Unternehmen. Insgesamt sieben Frauen (von insgesamt 23 Bestellungen oder 30 Prozent) wurden in diesem Jahr in Vorstandsgremien berufen – ein deutlicher Anstieg gegenüber zwei im Jahr 2022 (bei 9 Bestellungen / 22 Prozent) und nur einer im Jahr 2021 (bei 11 Bestellungen / 6 Prozent). Dieser positive Trend setze sich auch im Jahr 2024 fort, mit bereits drei nominierten Frauen in Führungspositionen.

Die neuen Vorständinnen 2024

Zu den Neuzugängen im Jahr 2024 gehören:

  • Claudia Trampitsch als Finanzvorständin der AMAG Austria Metall AG
  • Maria Koller als Personalvorständin der Palfinger AG
  • Susanna Zapreva-Hennerbichler als Vorstandsmitglied verantwortlich für Erneuerbare Energieversorgung & Wasserstoff der Verbund AG

Für Vielfalt an der Spitze

„Auch wenn im letzten Jahr mehr Frauen in Top-Positionen von ATX-Unternehmen berufen wurden, sind Frauen in Führungspositionen immer noch drastisch unterrepräsentiert. Die Unternehmen verzichten damit auf die Hälfte des möglichen Spitzenpersonals“, so Stefan Bergsmann, Partner und Geschäftsführer der Managementberatung Horváth in Österreich.

Stefan Bergsmann ©Horváth

„In Österreichs ATX Prime Unternehmen zeichnet sich eine steigende Diversifikation der Rollen ab, die Frauen in Vorständen einnehmen“, so Linda Pewal, Senior Project Managerin bei Horváth. Fast ein Drittel der Frauen sind als Chief Financial Officer (CFO) tätig. Im Vergleich dazu sind Chief Operating Officer (COO) Positionen die zweithäufigste Rolle für Frauen, gefolgt von den Schlüsselpositionen als CEOs bzw. Divisionsvorständinnen, Chief Risk Officers (CRO) und Chief Sales oder Chief Scientific Officers (CSO).

Diese Verteilung unterscheide sich von der in Deutschland, wo Frauen laut einer analogen Horváth-Studie zu den DAX-Vorständ:innen, in DAX-Unternehmen häufig als Finanzvorständinnen und in Personalrollen anzutreffen sind.

Weitere Meldungen:

  1. Rödl & Partner holt drei Transaktionsberater von Deloitte
  2. Allianz: Jörg Hipp folgt als Vorstand auf Christoph Marek
  3. Florian Heindl wird CFO von Luftfahrt-Unternehmen FACC
  4. Studie von EY misst finanziellen Mehrwert durch Diversität