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Business, Steuer

Bankmanager in Zentral- und Osteuropa werden optimistischer

Alexander Lippner ©KPMG
Alexander Lippner ©KPMG

Wien. 40 Prozent der Bankmanager in Österreich und Zentral-/Osteuropa schätzen ihre Situation jetzt besser ein – 2012 waren es lediglich 13 Prozent. Investitionen in den Bereichen Produktentwicklung und Business Intelligence werden als Maßnahmen zur Umsatzsteigerung getroffen. Das zeigt die Umfrage >Banking Executive Survey< der KPMG. Dabei werden alle zwei Jahre Führungskräfte im Banken- und Finanzbereich in 14 Ländern befragt.

Ausgenommen Weißrussland und Ungarn blicken die Finanzdienstleister in eine positive Zukunft und rechnen für 2014 und 2015 mit einem Wachstum sowie steigenden Umsatzzahlen, heißt es in einer Aussendung: Im Jahr 2012 zeigte die Umfrage noch eine deutlich schlechtere Einschätzung. 40 Prozent der Bankmanager glauben heute an eine Besserung. Vor zwei Jahren waren es lediglich 13 Prozent.

Die Regelflut hält an

Ähnlich wie bei der letzten Befragung rechnen die Führungskräfte in den kommenden fünf Jahren mit weiteren Regulierungen. „Die Bankmanager in Österreich fragen sich, wie viel sie die zukünftigen Bestimmungen kosten werden. Zwar sind die Regulierungen im Allgemeinen bekannt, mit Spannung erwarten die Bankmanager jedoch die konkreten Ausprägungen und die damit einhergehenden Kosten der Umsetzung“, so Alexander Lippner, Partner bei KPMG.

Als Maßnahmen zur Umsatzsteigerung setzen die Führungskräfte in Mittel- und Osteuropa vor allem auf Investitionen in Produktentwicklung, Business Intelligence-Lösungen und Kundenzufriedenheit. Erhöhte Ausgaben seien auch in den Bereichen Marketing und Outsourcing geplant.

„So wie in vielen anderen Branchen spielt auch im Bankensektor der technologische Fortschritt eine bedeutende Rolle. Die verstärkte Digitalisierung bringt jedoch gleichzeitig das Thema Cyberkriminalität mit sich“, meint Arno Schreiber, KPMG-Senior Manager.

Link: KPMG

 

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