10. Feb 2015   Business Steuer

Die Top 5 der betrieblichen Zusatzleistungen: Firmen-Handy fünfmal häufiger als Firmen-Kinderbetreuung

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Frankfurt/Wien. Steuerfreie Zuzahlungen statt einer Gehaltserhöhung zu erhalten – diese Form der Vergütung wird immer beliebter, heißt es beim Beratungsunternehmen Towers Watson. Mittlerweile biete fast jedes zweite größere Unternehmen in Österreich seinen Mitarbeitern steuerfreie Zuzahlungen zur Aufbesserung des Gehalts.

Nicht nur Arbeitnehmer profitieren von Mitarbeiterrabatten, Tankgutscheinen oder Jobtickets – mit den sogenannten geldwerten Leistungen können beide Seiten Steuern und Sozialabgaben sparen, heißt es in einer Aussendung. Die beliebtesten Gehalts-Extras sind demnach:

  1. Handykosten (58 Prozent): Ob Diensthandy zur Privatnutzung oder Zuschuss zum privaten Handyvertrag – die Übernahme von oder Beteiligung an den Kosten für ein Mobiltelefon stehen an der Spitze der beliebtesten Gehalts-Extras.
  2. Firmenrabatt (30 Prozent): Ob Mitarbeiterrabatt oder Freimengen für den Eigenbedarf – auch mit Ermäßigungen auf Firmenprodukte lassen sich Sozialabgaben und Steuern sparen.
  3. Fahrtkostenzuschuss (18 Prozent): Auf Platz drei der beliebtesten Extras stehen Zuschüsse zu Fahrten von und zum Arbeitsplatz. Bezuschusst werde dabei in der Regel die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Einige wenige Unternehmen bieten sogar firmeninterne Transportdienste an.
  4. Zuschuss für private Telefonkosten (12 Prozent): Zusätzlich zur Übernahme von Kosten, die für geschäftliche Telefonate vom privaten Anschluss erfolgen, bezuschussen immer mehr Unternehmen auch dessen private Nutzung, heißt es.
  5. Kinderbetreuung (11 Prozent): Betreuungseinrichtungen für Kinder bzw. eine Bezuschussung der Kosten stellen lediglich gut 10 Prozent der Unternehmen zur Verfügung. Dieses Extra liege aber mehr und mehr im Trend.

Im Rahmen der Towers Watson General Industry Vergütungsstudie werden jährlich die Vergütungsdaten und -praktiken von rund 17.000 Unternehmen verschiedenster Branchen in mehr als 115 Ländern erhoben.

In Österreich nehmen jährlich rund 200 Unternehmen an der Studie teil, heißt es.

Link: Towers Watson

 

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