20. Okt 2015   Recht Tipps

VAV setzt mit neuem Rechtsschutz auf höhere Summen

Wien. Die VAV hat einen neuen Rechtsschutz-Tarif herausgebracht, der Versicherungssummen bis 250.000 Euro ohne Sublimits vorsieht. VAV-Chef Norbert Griesmayr sieht sich damit „an der Spitze des Marktes“.

Aus Alltagssituationen entstehen immer öfter juristische Streitigkeiten. Nicht jede Auflösung eines Dienstverhältnisses geht friktionsfrei zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor sich. Der Traumurlaub wird mitunter zum Albtraum, etc. Diese und viele andere Widrigkeiten sieht Versicherer VAV als Argument für seine neue Rechtsschutzversicherung.

Die Merkmale

Ein Alleinstellungsmerkmal sei, dass die Versicherungssummen in zwei Varianten frei wählbar ist und auf einen Betrag von bis zu 250.000 Euro erhöht werden kann. Ebenfalls neu sei der Wegfall der Sublimits: Wer in Hinkunft etwa seinen Arbeitgeber klagen muss, der werde in der Hilfestellung der Versicherung nicht mehr – so wie bisher üblich – summenmäßig eingeschränkt sein.

Zu diesen wählbaren Bausteinen gehören demnach etwa Schadenersatz, Straf-Rechtsschutz (Beistand bei Strafverfahren wegen versicherter Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikte), Klagen vor dem Arbeitsgericht oder gegen die Sozialversicherung, Streitigkeiten aus Miete und Grundstückseigentum, Beratungsgespräche beim Anwalt des Vertrauens, Vertragsrecht, Familienrecht u.a. Die gewählte Versicherungssumme gelte für alle Deckungsbausteine. Es gibt allerdings Limits für einzelne Leistungsfälle, z.B. pro Schadenereignis im Strafrecht.

Zu den weiteren Merkmalen zählt, dass der Geltungsbereich des allgemeinen Vertrags-Rechtsschutzes auf Europa ausgedehnt wurde. Der Lenker-Rechtsschutz der VAV biete nun weltweite Deckung.

Link: VAV

 

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