Buch: Börserecht bestraft Missbrauch strenger

©Linde Verlag

Wien. Insiderhandel, Marktmanipulation, Directors‘ Dealings: die Strafen wurden drastisch erhöht. Das neue „Praxishandbuch Börserecht“ widmet sich dem Thema.

Die Sanktionen für Verletzungen des Börserechts sind durch das neue Börsegesetz mit der Umsetzung der EU-Marktmissbrauchsverordnung beträchtlich gewachsen, ebenso die Regelungsdichte, heißt es beim Linde Verlag. Enthalten sind demnach in dem neuen Buch:

  • Relevante Bestimmungen für Börsebetreiber
  • Börsegang
  • Sonderbestimmungen im Zusammenhang mit der Börsenotiz
  • Rechtlichen Aspekten beim Beteiligen an börsenotierten Gesellschaften
  • Rückzug von der Börse
  • EU-Marktmissbrauchsverordnung (Insider-Informationen und -geschäfte, Marktmanipulation, Directors` Dealings, etc.)
  • Verwaltungsverfahren im Börserecht

Dazu gibt es Checklisten, Muster und Formulare. Autor Gernot Wilfling ist Rechtsanwalt und Partner bei Müller Partner Rechtsanwälte (Leitung der Praxisgruppe Kapitalmarktrecht).

Die Präsentation

Gemeinsam mit dem Verlag lud Wilfing im November zur Präsentation vor rund 60 Gästen. So referierte Univ.-Prof. Mag. Dr. iur. Johannes Zollner (Vize-Dekan und Leiter des Instituts für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht, Karl-Franzens-Universität Graz) zum Thema „Ad hoc-Pflicht bei gestreckten Sachverhalten“. Das aktuelle Börseumfeld schilderte Martin Wenzl (Head of Market- & Product Development, Listing der Wiener Börse AG).

Link: Linde Verlag

 

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