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Recht, Veranstaltung

Feierlicher Abschied der Anwälte für Gerhard Benn-Ibler

Wien. Ex-ÖRAK-Präsident Gerhard Benn-Ibler wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung aus der Anwaltschaft verabschiedet.

Stefan Eder – ein Gründungspartner der Kanzlei Benn-Ibler Rechtsanwälte – begrüßte laut den Angaben im Palais Ephrussi (Sitz der Kanzlei) rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Gesellschaft und leitete zum Fest- bzw. Fachvortrag „Herausforderungen der Bekämpfung der Internetkriminalität“ von Justizminister Wolfgang Brandstetter über. Der zeigte die aktuellen Problemfelder beim Datenschutz, der anlassbezogenen Datenspeicherung im Zusammenhang mit den rechtsstaatlichen Pflichten auf.

Daraus folgend sei zu erkennen, dass der Wunsch nach Anonymität bei der rechtsstaatlichen Strafverfolgung und Verteidigung gegen ungerechtfertigte Angriffe aus sozialen Netzen seine Grenzen haben müsse (die Verteidigung der individuellen Freiheitsrechte war Anwälte-Präsident Benn-Ibler stets ein großes Anliegen, Anm.).

Dank der Partner und Kollegen

Bei der Ankündigung des nächsten Festredners bedankte sich Ivo Deskovic, ebenfalls ein Gründungspartner, bei seinem Ausbildungsanwalt Gerhard Benn-Ibler für 28 gemeinsame Jahre und „dass er sein Partner sein dürfe“.

Der heutige Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK), Rupert Wolf, stellte seine Ansprache für Benn-Ibler unter den Titel: „Ein herausragender Anwalt“. Er betonte die herausragenden Leistungen zum Wohl der Klienten, aber auch aller österreichischen Rechtsanwälte und deren nächste Generation. Anschließend fand Unternehmer Erhard Grossnigg als langjähriger Freund und Klient sehr persönliche Worte aus gemeinsamen Erfahrungen, heißt es weiter.

ÖRAK-Ehrenpräsident Benn-Ibler selbst bekundete, dass die Resignation vom Berufsrecht und der festliche Anlass keinen Schlusspunkt für ihn darstellen und er auch in Zukunft von sich hören lassen wolle. Nach 47 Jahren als Rechtsanwalt machte Benn-Ibler über die immensen Entwicklungen in seinem Berufsfeld aufmerksam. Der technische Fortschritt vom Schreibmaschine getippten Brief bis hin zum elektronischen Rechtsverkehr genauso wie die Rechtsentwicklung vom überbordenden österreichischen Recht hin zum EU-Recht.

Abschließend bedankte sich Benn-Ibler bei allen Wegbegleitern, Mitarbeiten, Gästen und besonders persönlich bei Ehefrau Christa.

Auf der Gästeliste standen laut Kanzlei: Eleonore Berchtold-Ostermann (Verfassungsgerichtshof der Republik Österreich), Brigitte Bierlein (Vizepräsidentin des Verfassungsgerichtshof der Republik Österreich), Bernward Brennikmeyer (RCO-Partners Network, Präsident der Niederländischen Handelskammer in AT), Wolfgang Bogensperger (EU-Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich), Michael Enzinger (Präsident der Rechtsanwaltskammer Wien), Erich Hampel (B&C Privatstiftung), Christian Helmenstein (Chefökonom der Industriellenvereinigung), Gerhard Jelinek (Präsident des Oberlandesgerichts Wien), Dieter Kolonovits (Präsident des Verwaltungsgerichts Wien), Rudolf Müller (Verfassungsgerichtshof der Republik Österreich), Michael Salzer (Geschäftsführer Salzer Papier GmbH), sowie die Benn-Ibler-Partner Stefan Eder, Ivo Deskovic, Martin Geiger, Peter Solt, Ingo Braun und Werner Steinacher.

Zur Person

Dr. Gerhard Benn-Ibler wurde 1940 in Niederösterreich geboren. Er promovierte 1963 und wurde 1970 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Von 1990 bis 2004 war er Vizepräsident der Rechtsanwaltskammer Wien, 1993 – 2002 Vizepräsident des ÖRAK und von 2002 – 2011 schließlich dessen Präsident.

Bis 2009 war er als Rechtsanwalt bei Weiss-Tessbach tätig (heute DLA Piper Weiss-Tessbach), 2010 war er einer der Gründer der Benn-Ibler Rechtsanwälte. Seit 2011 ist er ÖRAK-Ehrenpräsident, 2017 erfolgte die Resignation von der Rechtsanwaltschaft.

Link: Benn-Ibler

Link: ÖRAK

 

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