Arbeitsstrafrecht am Bau und Arbitrator´s Quest

Wien. Neues aus Österreichs Kanzleien: Konrad & Partners veranstaltete den jährlichen Abritrators´ Quest und KWR nahm bei einem Seminar arbeitsrechtliche Risiken am Bau unter die Lupe.

Konkret ging es bei dem KWR-Seminar um „Arbeitsstrafrecht für Bauführer – Haftungsrisiken am Bau“. Anna Mertinz und Sarina Illo Ortner informierten zu dem Haftungsumfang und Pflichten von Bauführern. Dabei gingen die Spezialistinnen insbesondere auf den derzeitigen Diskussionsstand zum Begriff des Arbeitsstrafrechts, die verwaltungsrechtliche Haftung bei Arbeitsunfällen samt weiteren Rechtsfolgen sowie die Risiken durch Übernahme (öffentlich-rechtlicher) Funktionen in der Baubranche sowie auf Arbeitsstrafrecht-Compliance ein, heißt es weiter.

„Arbeitsstrafrecht ist >Chefsache<. Wir sehen hier eine rasante Entwicklung, wie zuletzt durch das Inkrafttreten des LSD-BG. Die Strafen sind empfindlich und treffen direkt die Geschäftsführung. Verstöße gegen die umfassenden Bestimmungen im Bereich Arbeitsstrafrecht können für Unternehmen und deren Geschäftsführung existenzbedrohend sein. Es muss ein Compliance System etabliert werden. Nur >Papiertiger< zu schaffen, reicht nicht aus“, so KWR-Arbeitsrechtsspezialistin Mertinz.

Zum Praktikum per Auswahlverfahren

Beim Abritrators´ Quest der Schiedsrechtskanzlei Konrad traten 10 Bewerber aus CEE und SEE einen Tag lang in einem mock trial (fiktiven Schiedsverfahren) gegeneinander an. Gewinnerin Sarolta Szabó erhielt ein 2-monatiges Sommerpraktikum, so die Kanzlei. Dem ging ein Auswahlverfahren und die Vorbereitung eines fiktiven Schiedsfalles voraus.

Link: Konrad & Partners

Link: KWR