30. Jul 2018   Personalia Recht Tech

Preuschl wird ÖRAK-Vorsitzender IT & Organisation

Matthias Preuschl Credit PHH
Mathias Preuschl ©PHH

Wien. PHH-Partner Mathias Preuschl (46) folgt auf Wolfgang Heufler als Vorsitzender des Arbeitskreises „IT & Organisation“ bei der Anwaltskammer (ÖRAK).

Preuschl wurde von den Präsidenten der Österreichischen Rechtsanwaltskammer zum Vorsitzenden des Arbeitskreises „IT & Organisation“ gewählt, heißt es weiter: Er ist u.a. auf IT- und Cybercrime spezialisiert und löst Wolfgang Heufler als Vorsitzenden ab.

Das Statement

Mathias Preuschl ist bereits seit 2009 in der Thematik für die Kammer aktiv. Die Wahl zum Vorsitzenden sieht er als Auszeichnung: „Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich langsamer als die Digitalisierung fortschreitet. Hier aktiv mitgestalten zu können, um Rechtssicherheit zu schaffen für die digitale Arbeitswelt der österreichischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte und den sicheren Umgang mit Daten, ist eine herausfordernde und schöne Aufgabe.“

Arbeitsschwerpunkte der letzten Jahre waren demnach u.a.:

  • Datenschutz
  • Datensicherheit
  • elektronischer Akt in Justiz und Verwaltung
  • Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs

Die Frage nach der sicheren Aufbewahrung, Verarbeitung und Verschlüsselung von Daten sowie nach sicheren Prozessen für digitale Rechtsgeschäfte werde die 19 Rechtsanwälte des Arbeitskreises IT & Organisation auch dieses Jahr beschäftigen, heißt es.

Der Arbeitskreis beobachte zudem die Entwicklungen am Legal-Tech-Sektor und stehe im Kontakt und Austausch mit Anwaltssoftware-Anbietern.

Kein Schönwetter-Job?

Wie brisant das IT-Thema für eine Anwaltskammer sein kann, zeigt übrigens das Beispiel des „besonderen elektronischen Anwaltspostfachs“ (beA) in Deutschland, das im Hinterkopf der Legal Tech-Profis häufig mitschwingt: Das Projekt der deutschen Bundesrechtsanwaltskammer erlebte mehrere Fehlstarts, auch Klagen wurden schon eingebracht.

Nun soll das beA laut deutschen Medienberichten im September wieder online gehen – Sicherheitsbedenken werden aber weiterhin geäußert.

 

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