Range Rover Plug-in-Hybrid: Der 1. Schritt zum E-Geländeauto

09. Mrz 2019   Business Motor
Range Rover Credit Land Rover Stefan Baldauf SB Medien
©Land Rover / Stefan Baldauf / SB-Medien

Luxus-Hybride. Range Rover P400e Autobiography nennt sich das neue teilelektrische Flagschiff der britischen Edelmarke.

Das große Luxus-SUV bietet derzeit leider noch geringe rein elektrische Reichweiten, dafür ist der neue Plug-in-Hybrid die günstigste Motorisierung. Äußerlich gibt es so gut wie keine Unterschiede zu den nicht-Hybrid-Varianten, außer dass beim Aufladen des 13 kWh-Akkus eine kleine Öffnung im Kühlergrill erscheint, an die ein Ladekabel angesteckt werden kann.

Das Aufladen kann entweder an einer Ladestation oder einer Steckdose erfolgen. Die Plug-in-Hybrid-Variante des Range Rover ohne zusätzliche Modellbezeichnung beginnt preislich bei 138.600 Euro und ist damit dank Nova-Befreiung die günstigste Motorisierung.

Ein riesiges SUV

Wie auch die anderen Motorvarianten ist auch der P400e Autobiography ein wirklich großes und langes Auto. Mit einer Länge von 5 m kommt der noble Brite an so manche Luxuslimousinen ran, unter anderem Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse.

In Sachen Breite nähert sich der Range Rover mit knapp über 2 m BMW X5, X7 und Audi Q8. Die Höhe von ca. 1,9m ist auch typisch für ein ausgewachsenes SUV. Unter diesen Bedingungen kann sich der Fahrer nicht in jede Parklücke quetschen. Außerdem wiegt der Brite über zweieinhalb Tonnen (Leergewicht!), was heißt, dass der Rover schwerer als mancher kleine Transporter ist.

Oder, wie es die Zeitschrift Autorevue launisch formuliert: Inklusive Zusatzausstattung und voll beladen „nähert man sich den Grenzen des B-Führerscheins“. Zur Rekapitulation: Der Führerschein der Klasse B ermächtigt zum Lenken von „Kraftwagen mit einer höchstzulässigen Gesamtmasse von max. 3.500 kg“. Ein böser Gedanke: Ist diese Vorschrift in Wahrheit der einzige Grund, weshalb Range Rover, Mercedes, BMW & Co nicht schon längst ein 4-Tonnen-SUV im Angebot haben?

Ständig in Bewegung

Der Hybrid-Rover ist grundsätzlich geländegängig, hat aber nur einen 4-Zylinder-Benziner mit 2 Liter Hubraum. Alle anderen Motorisierungen bieten einen V8-Motor (V-Motor mit 8 Zylindern). Immerhin holt der P400e aus seinem Triebwerk 300 PS (221 kW) heraus, dazu kommen noch 143 elektrische PS (105k W). Das zusammen ergibt eine Systemleistung von 404 PS (297 kW).

Mit seiner 8-Gang-Automatik erreicht der Hybrid-Rover im letzten Gang 220 km/h Spitze. In Testberichten ist zwar von gelegentlichen leichten Schaltrucken zu lesen, doch dafür bietet der Hybridler einen sehr geringen Verbrauch von durchschnittlich 3,1 l und 21kWh auf 100 km. Laut dem britischen Autohersteller kommt der Range Rover rein elektrisch auf 48 km Reichweite, welche man maximal mit 137 km/h fahren kann.

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