20. Jan 2020   Business Recht Tools

Die neuen IT-Tools für Banking, Zahlungsverkehr und Co.

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Willibald Cernko, Wolfgang Stockner ©Erste Bank / Daniel Hinterramskogler

Neuentwicklungen. Erste Bank und Sparkassen sowie OeKB bringen neue Apps. Stripe und TÜV Austria orten Sicherheitslücken und Fehler bei schon am Markt befindlichen Tools.

Die Handy-App mobile-pocket des oberösterreichischen Softwareentwicklers Bluesource wurde in Telebanking Pro, das Business-Banking der Erste Bank und Sparkassen, integriert. Präsentiert wurde die Neuerung von Willibald Cernko, Firmenkundenvorstand Erste Bank Österreich und Wolfgang Stockner, CEO von bluesource.

Die App ermögliche das Auslesen bestehender Kundenkarten von großen Handelsketten und deren Verwendung per Handy. Derzeit sollen u.a. Karten von XXXLutz, Hartlauer, Thalia, MediaMarkt, Möbelix, Saturn, Mömax und Tchibo verwendbar sein. Bluesource ist laut den Angaben darüber hinaus App-Entwickler unter anderem für A1 Mastercard, Magna, die OÖ Nachrichten, REWE, Remax und Vodafone.

OeKB-Tool für Exportfinanzierungen

Unter dem Namen OeKB Loan Pricer erweitert die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) ihre Palette an Online-Angeboten und stellt ein Tool zur Abwicklung von Exportfinanzierungen zur Verfügung.

Mit dem OeKB Loan Pricer können Banken und Exportunternehmen die Zinsen und den Cashflow von Finanzierungen im Rahmen des Exportfinanzierungsverfahrens (EFV) bei der OeKB auf Tagesbasis ermitteln. Bisher wurden die EFV-Zinssätze jeweils nur einmal pro Monat veröffentlicht.

Zwei Drittel der Bezahlprozesse fehlerhaft

Die Payment-Plattform Stripe hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass über zwei Drittel der größten deutschen Websites mindestens drei Fehler im Bezahlprozess machen, über 37 Prozent fünf oder mehr Fehler.

Außerdem sollen die Services Apple Pay und Google Pay bisher so gut wie keinen Einsatz erleben, heißt es. Stripe ist eine Software-Plattform für die Online-Zahlungsabwicklung. Kunden sind laut den Angaben große Internetkonzerne wie Kickstarter, Shopify, Booking und Twitter.

TÜV Austria ruft bei Tools zu Zero Trust auf

In 2020 wird das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 die Anforderungen an kritische Infrastrukturen deutlich ändern, meint TÜV Trust IT Austria. Geschäftsführer Detlev Henze mahnt in diesem Zusammenhang zu einem „Zero Trust-Ansatz“ und fordert Wachsamkeit von Information Security Managern.

Lösungsansätze entsprechend dem Standard IEC 62443 sieht Henze weiter an Bedeutung gewinnen; der Aspekt der Usable Security rücke zusätzlich in den Fokus.

 

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