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Lage ist alles: Die „Lagematrix“ zur Miet-Berechnung

Lagequalität ©Linde

Immobilien. Die Beurteilung der Zulässigkeit von Lagezuschlägen bei der Mietzinsbildung ist ein heißes Eisen. Ein neues Buch der Immobilien-Sachverständigen beschreibt die Methode der „Lagematrix“ als Lösung.

Die Beurteilung der Zulässigkeit von Lagezuschlägen bei der Mietzinsbildung hat seit Inkrafttreten des Richtwertgesetzes bei Hausverwaltern, Sachverständigen, Juristen, Mietervertretern und Mietern regelmäßig zu Verunsicherungen geführt, heißt es beim Linde Verlag. Die Neuerscheinung „Die Ermittlung der Lagequalität“ soll eine zuverlässige Bewertung der Lage bieten.

Der Inhalt

Neben einer Darstellung der derzeit gültigen gesetzlichen Vorgaben und der aktuellen Judikatur zur Zulässigkeit des Lagezuschlages bilde das neue Bewertungs- und Ratingmodell „Lagematrix“ das Hauptthema des Werkes. Auf Basis umfangreichen Datenmaterials in Verbindung mit statistisch-mathematischen Methoden ermögliche dieses eine transparente und zuverlässige Bewertung der Lagequalität innerhalb von definierten Referenzgebieten und räume damit Unsicherheiten aus. Damit werden potenziell natürlich auch Streitfälle vermieden, von denen es im Mietrecht bekanntlich einige gibt.

Das Bewertungs- und Ratingmodell wurde im Auftrag der Vereinigung der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für das Immobilienwesen in einem Arbeitskreis mit zahlreichen Sachverständigen erarbeitet. Die Grundlagen der „Lagematrix“ sowie die dafür erforderlichen Daten und Bandbreiten werden laut Verlag in diesem Buch erstmals veröffentlicht.

Als Beispiel dienen dabei die Daten zum Wiener Immobilienmarkt. Ergänzt werde das kompakt angelegte Werk (156 Seiten) durch die wesentlichsten Rechtssätze des OGH sowie ein Judikatur-Verzeichnis zum Thema Richtwertmietzins bzw. Lagezuschlag.

Autoren und Herausgeber

Die Herausgeberschaft hat die Vereinigung der Sachverständigen für das Immobilienwesen inne. Die Autoren sind die Sachverständigen bzw. Immobilienprofis und -bewerter Alfred Fritz und Matthias Funk-Fantini.

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