17. Aug 2018   Recht Steuer

Neues von LGP und Baker McKenzie

Im Überblick. Kanzlei Lansky, Ganzger + partner (LGP) ist dem Andersen-Verbund beigetreten. Und Baker McKenzie zeigt weltweites Wachstum.

Seit Juli 2018 ist LGP Kooperationspartner von Andersen Global, einem internationalen Verbund von Unternehmen, die weltweit Steuer- und Rechtsberatungsleistungen anbieten, heißt es bei der Kanzlei: Über den globalen Verbund haben Klienten demnach Zugriff auf rund 3.000 Berufsträger in knapp 40 Ländern.

Zusätzlich erweitere LGP das Portfolio durch Expertise im Bereich Steuerrecht. Andersen Global wiederum erschließte sich über LGP interessante, verhältnismäßig autarke Märkte mit regionalen Marktführern in den Ländern Ost- und Südosteuropas.

„Es ist prinzipiell für jede Kanzlei eine Herausforderung, sich international zu positionieren, unterschiedliche Märkte erfordern auch Unterschiede in deren Bearbeitung. Sie können als Anwalt nicht ein und dieselbe Melodie in China, Russland oder in den Märkten Südosteuropas spielen. Zu groß sind allein die kulturellen Unterschiede. Wir verstehen uns als pragmatische Problemlöser und haben uns für ein internationales Set-up entschieden, das die Vorteile der eigenen Präsenz in Wien, Bratislava und Astana mit jenen unseres Best-Friend-Modells und eines globalen Verbunds kombiniert“, so Kanzleigründer Gabriel Lansky.

Neben dem Wiener Büro von LGP kooperieren laut den Angaben seit Juli 2018 auch die Teams an den Standorten Bratislava und Astana mit Andersen.

„Österreich ist ein strategisch wichtiges Tor nach Zentral- und Osteuropa. Wir gehen davon aus, dass wir im kommenden Jahr mit unseren neuen Kollegen die Marktposition noch ausbauen. Unser Verbund wächst damit auf knapp 500 Anwälte und Steuerberater und über 3.500 Berufsträger“, so Andersen Tax LLC CEO und Global Chairman Mark L. Vorsatz über die Kooperation.

Andersen Global ist ein Verein nach schweizerischem Recht und wurde 2013 durch die US-amerikanische Mitgliedsfirma (Andersen Tax LLC) errichtet. Der globale Verbund ist durch seine Mitgliedsfirmen beziehungsweise durch kooperierende Firmen an mehr als 100 Standorten präsent. Teile des heutigen Verbundes gehen indirekt auf den untergegangenen Big Five-Multi Arthur Andersen zurück.

Baker McKenzie schreibt 2,9 Milliarden Dollar Umsatz

Die weltweit führende Wirtschaftskanzlei Baker McKenzie hat für das Ende Juni zu Ende gegangene Geschäftsjahr weltweite Umsätze in Höhe von 2,9 Mrd. US-Dollar bekanntgegeben. Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent, in US-Dollar – der Berichtswährung der Kanzlei – entspreche dies einem Wachstum von acht Prozent.

Der Gewinn pro Partner stieg um 13 Prozent auf 1,44 Mio. US-Dollar, wesentliche Treiber waren große Mandate langjähriger Klienten, wie es weiter heißt. Im übrigen sei keine andere Law Firm sei regional so breit aufgestellt wie Baker McKenzie:

  • 26 Prozent des Umsatzes entfielen auf die Region Asien/Pazifik,
  • 39 Prozent auf Europa, Naher Osten und Afrika,
  • 35 Prozent auf Nord-, Mittel- und Südamerika.

„Man kann nicht weltweit erfolgreich sein ohne eine innere Mission: Den Einsatz für seine Mandanten. Dies bedeutet, kontinuierlich in Branchen-, Praxis- und Mandantenprogramme und in unsere Mitarbeiter zu investieren“, wird Paul Rawlinson zitiert, Global Chairman von Baker McKenzie.

Derzeit starte man ein umfangreiches Programm, um die Professional und Business Services Teams effektiver zu machen. Mithilfe moderner Technologien werde man „Effizienz und Qualität unserer Dienstleistungen weiter steigern“, weist Rawlinson in die Legal Tech-Richtung.

 

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