ÖHT-Eigentümer wechseln mit Schönherr und fwp

14. Mrz 2019   Finanz Recht
Robert Bachner Credit Schönherr
Robert Bachner ©Schönherr

Wien. Bank Austria und Erste verkaufen die Tourismusbank ÖHT an die Kontrollbank (OeKB). Beraten haben dabei die Sozietäten fwp und Schönherr.

Konkret hat Schönherr die UniCredit Bank Austria und die Erste Bank beim Verkauf ihrer gemeinsamen 68,75%-Beteiligung an der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H (ÖHT) an die Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) beraten.

  • Die ÖHT ist eine österreichische Spezialbank, die in der Tourismus- und Freizeitbranche als Finanzierungs- und Förderinstitut etabliert ist.
  • Die OeKB wiederum ist auf die Geschäftsbereiche Export- bzw. Kapitalmarkt Services, Energiemarkt Services und Entwicklungsfinanzierung spezialisiert und steht selbst im Eigentum großer Geschäftsbanken.

Der Erwerb ermögliche es der OeKB „das Know-how der beiden Häuser zu bündeln, die Eigentümerstruktur indirekt auf eine breitere Basis zu stellen und so noch mehr Tourismusbetriebe als bisher mit den Förderinstrumenten der ÖHT zu erreichen“, so OeKB-Vorstand Helmut Bernkopf (ein früherer Bank Austria-Manager).

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus war als wichtigster Auftraggeber der ÖHT in den Prozess des Gesellschafterwechsels eingebunden, heißt es weiter. „Der Einstieg der OeKB als neue Mehrheitsgesellschafterin kann der ÖHT in ihrer Rolle als Bank für den österreichischen Tourismus zusätzlichen Aufwind geben“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Mit dem nun initiierten Schritt erweitern wir die strategische Ausrichtung der OeKB Gruppe als zentrale Förderstelle“, so Bernkopf.

Der verbleibende ÖHT-Gesellschafter Raiffeisen werde seinen 31,25%igen Anteil an der ÖHT behalten. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am 11. März 2019. Der Vollzug der Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden, heißt es weiter.

Der Käufer Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) wurde von Fellner Wratzfeld & Partner (fwp) vertreten. Sowohl Schönherr wie fwp können damit auf ein prominentes aktuelles M&A-Mandat im Finanzbereich verweisen.

Das Statement

„Wir freuen uns, dass wir die verkaufenden Banken bei der Strukturierung, Verhandlung und Umsetzung dieser Transaktion beraten konnten. Das Projekt war zwar auch aufgrund des komplexen Förderumfelds herausfordernd, aber es war schlussendlich angenehm, mit den professionellen Teams auf beiden Seiten des Verhandlungstisches sowie der ÖHT an diesem Projekt zusammenzuarbeiten“, so Schönherr-Partner Robert Bachner.

  • Das beratende Schönherr-Team stand unter der Leitung von Robert Bachner (Partner) und bestand aus den Partnern Roman Perner und Hanno Wollmann sowie den Rechtsanwälten Manuel Ritt-Huemer, Elisabeth Kirrer und Teresa Waidmann.
  • Das fwp-Kernteam bestand aus den Partnern Markus Fellner, Lukas Flener und Florian Kranebitter, den Rechtsanwälten Benedikt Kessler und Peter Stiegler sowie Associate Andrea Demanega.
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