Cattina Leitner ist Präsidentin der Stiftungen

28. Jun 2019   Business Personalia Recht

Wien. Der Stiftungsverband hat Cattina Leitner zur Präsidentin gekürt und will unter neuem Namen für Leben in den Privatstiftungen sorgen.

Der Österreichische Stiftungsverband ÖStV ist der frühere Verband Österreichischer Privatstiftungen (VÖP). Zur Präsidentin des erneuerten Vorstands wurde bei der 21. Generalversammlung im MUMOK in Wien Cattina Leitner gewählt.

Cattina Leitner Credit VÖP 1
Cattina Leitner ©VÖP

Leitner ist Rechtsanwältin bei Wirtschaftskanzlei Dorda und selbst Stifterin (Custos Privatstiftung). „In Zukunft soll ,Leben mit einer Stiftung` im Brennpunkt vieler Aktivitäten des Verbandes stehen“, sagte sie anlässlich ihrer Wahl.

Die prominente Juristin ist u.a. Vorsitzende des Universitätsrats der WU Wien, gehört einer Industriellen-Familie an (verheiratet mit Andritz-Chef Wolfgang Leitner) und wurde vor der Nationalratswahl 2017 auch schon für eine politische Rolle ins Spiel gebracht.

„Bedeutung ins Bewusstsein bringen“

Nun tritt Leitner also eine Schlüsselrolle für die Privatstifungen an. Der frühere Stiftungsverband ist bereits seit etlichen Jahren für Lobbyarbeit im Interesse österreichischer Privatstiftungen bekannt. Das neue Spitzen-Gremium unter Leitner, die mit ihren Vorstandskollegen für drei Jahre gewählt wurde, leitet mit „Österreichischer Stiftungsverband ÖStV“ nicht nur eine Istitution unter neuem Namen: Die Verbandstätigkeit soll künftig von den Unternehmensträger- und Familienstiftungen, über betriebliche Stiftungen und die Bildungsstiftung bis zu gemeinnützigen Zwecken reichen, heißt es.

„Wir werden uns dafür einsetzten, dass Stiftungen ihre Aufgaben und Anliegen wirksam erfüllen und umsetzen können und ihre volkswirtschaftliche Bedeutung allgemein anerkannt und wahrgenommen wird“, kündigt Leitner an. Zudem werde sich der Wirkungskreis durch die Vernetzung von Stiftungen im Inland und benachbarten Ausland erweitern.

Neunköpfiger, ehrenamtlicher Vorstand

Leitner folgt dem langjährigen Präsidenten Veit Sorger nach, der mit Generalsekretär Christoph Kraus über viele Jahre die Interessenvertretung der rund 3.100 Privatstiftungen in Österreich geleitet hatte.

  • Zu Vizepräsidenten wurden der Jurist Manfred Wieland (Banker und Gründer der Plattform „stiftung nextgen“) sowie Andreas Gratzl (Unternehmer und Partner von Family Offices und Stiftungen) gewählt.
  • Neu im ÖStV-Vorstand sind auch die Unternehmer Franz Mayr Melnhof und Catharina Trierenberg.
  • Mit Wirtschaftsprüfer Günter Cerha, Unternehmerin Barbara Ascher, Bankfachmann Heinrich Weninger und Bankier Heinrich Spängler werden vier bisherige Mitglieder dem Verbandsvorstand weiter angehören.

 

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