13. Jan 2017   Bildung & Uni Finanz

Nationalbank will Anti-Finanzkrisen-Forschung fördern

Wien. Die Nationalbank (OeNB) unterstützt mit ihrem „Jubiläumsfonds“ 2017 und 2018 Projekte zum Thema „Finanzmarkt und Finanzmarktstabilität“. Dabei geht es ihr vor allem um Vertrauen in die Banken.

Der Jubiläumsfonds förderte seit seiner Gründung 1966 die wissenschaftliche Forschung in Österreich mit bislang rund 775 Mio. Euro, heißt es: Mit „Finanzmarkt und Finanzmarktstabilität“ werde nun ein neuer zusätzlicher Förderschwerpunkt im Bereich der Wirtschaftswissenschaften festgesetzt.

Worauf es der OeNB ankommt

Eine funktionierende und leistungsfähige Volkswirtschaft brauche als zentrales Bindeglied ein stabiles und robustes Banken- und Finanzsystem. Eine effiziente und reibungslose Versorgung der Unternehmen, der privaten Haushalte und der öffentlichen Hand mit finanziellen Mitteln erfordere das Vertrauen in die Stabilität des Banken- und Finanzsystems. Dieses muss daher nachhaltig gesichert werden, so die OeNB.

Um zukünftige Finanzmarktkrisen zu vermeiden, werden im Schwerpunktthema „Finanzmarkt und Finanzmarkt¬stabilität“ Forschungsvorhaben gefördert, die

  • die hohe Relevanz der Wahrung der Finanzmarktstabilität in Österreich und Europa aufzeigen und
  • wirtschaftspolitische Instrumente und makroprudenzielle Maßnahmen zur Vermeidung von künftigen Finanz(markt)krisen entwerfen, bewerten und letztlich vorschlagen sollen.

Die Ausschreibung

Das Schwerpunktthema „Finanzmarkt und Finanzmarktstabilität“ gilt für die Vergabesitzung 2017 (zusätzlich zum Schwerpunktthema „Competitiveness in Austria – stylized facts, economic analysis, challenges and policy options“) sowie für die Vergabesitzungen 2018.

Die Frist zur Einreichung von Projektanträgen für die Vergabesitzung im Jahr 2017 (Entscheidung im Dezember) beginnt laut OeNB am 1. Februar 2017 und endet am 5. April 2017 (mittags). Weitere Termine sollen folgen.

Link: OeNB

 

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