Bankenverband stockt zum Jubiläum den Förderpreis auf

Bankenverband Generalversammlung 2017 Credit Nick Albert
Generalversammlung ©Nick Albert

Wien. Der Förderpreis feiert 40-jähriges Jubiläum: Der Bankenverband erhöht deshalb die Dotierung seiner Auszeichnung für wissenschaftliche Arbeiten dauerhaft auf 20.000 Euro.

Zum 40. Mal vergibt der Verband der österreichischen Banken und Bankiers heuer seinen Förderpreis zur Unterstützung junger Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die sich mit bankrelevanten Themen in den Bereichen Bankrecht, Gesellschaftsrecht, Kapitalmarktrecht, Steuerrecht und Volkswirtschaftslehre befassen.

Aus Anlass des Jubliäums habe der Vorstand des Bankenverbandes die Erhöhung der Dotierung von 15.000 auf 20.000 Euro beschlossen. Die Aufstockung gilt nicht nur für das Jubiläumsjahr, sondern von jetzt an permanent.

Gerald Resch, Generalsekretär des Bankenverbandes: „Wir freuen uns, junge, ambitionierte Talente unterstützen zu können und ermutigen Interessierte, diese Chance zu nützen. Mit ihren hochwertigen Arbeiten leisten die Verfasserinnen und Verfasser einen wesentlichen Beitrag zum besseren und tiefer gehenden Verständnis von rechtlichen Regelungen, deren Zahl gerade im Bankbereich rasant wächst.“

Die Kriterien beim Förderpreis

Teilnehmeberechtigt sind laut den Angaben BewerberInnen, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die ihre wissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Studiums, einer Habilitation oder einer Forschungstätigkeit an einer österreichischen Universität, an einer österreichischen Fachhochschule oder sonstigen österreichischen Forschungseinrichtung erstellt haben.

Weiters werden Arbeiten angenommen, die einen thematischen Bezug zu spezifisch österreichischen Rechts- und Wirtschaftsfragen haben.

Die Statements

  • Univ.-Prof. Susanne Kalss vom Institut für Zivil- und Unternehmensrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien: „Kaum ein wissenschaftlicher Branchenpreis kann eine solche Kontinuität vorweisen und wird von seinen Preisträgerinnen und Preisträgern so hoch geschätzt wie der Förderpreis des österreichischen Bankenverbandes. Der Preis ist ein Gütesiegel, das für wissenschaftliche und fachliche Qualität steht.“
  • Em. o. Univ.-Prof. Peter Doralt, langjähriger Vorsitzender der Jury für den Förderpreis: „Die Themen, denen die ausgezeichneten Arbeiten in den vergangenen 40 Jahren gewidmet waren, decken die unterschiedlichsten Aspekte des Wirtschaftsrechts und der Volkswirtschaftslehre in ihrer Beziehung zum Bankwesen ab. Viele Arbeiten haben frühzeitig neue Fragen aufgegriffen und sich als wegweisend für das Verständnis aktueller Rechtsentwicklungen erwiesen.“

Viele der bisherigen PreisträgerInnen seien heute in internationalen Anwaltssozietäten, namhaften Unternehmen und renommierten Institutionen sowie natürlich den Universitäten selbst tätig, heißt es.

Link: Bankenverband

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