14. Jun 2019   Finanz Veranstaltung

Die Finanz-Konferenzen im Frühsommer 2019

Banking. Um Aufsicht in Zentral- und Osteuropa, Kundenzufriedenheit und mehr ging es jetzt bei Events der Finanzbranche.

Um die Vernetzung von Finanzdienstleistern, FinTechs und Technologieunternehmen ging es beim „Banking Summit Vienna“ am 29. Mai 2019, heuer erstmals organisiert von Business Circle.

Die zweitägige Veranstaltung im Palais Niederösterreich brachte rund 280 Führungskräfte des Banken-Ökosystems zusammen, um die Herausforderungen und Chancen der Veränderungen durch die Digitalisierung und damit verbundene neue Mitbewerber zu diskutieren, wie es heißt.

Die Eröffnung machte eine Podiumsdiskussion mit der damaligen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Ewald Nowotny (Österreichische Nationalbank) und Rainer Münz (Europäischen Kommission). „Das Ungleichgewicht zwischen Mittel- und Kleinunternehmern und internationalen Konzernen wird immer größer“, so Nowotny – was sich etwa am Beispiel Facebook zeige. Darüber hinaus plädierte er für eine weniger misstrauische Haltung gegenüber China: „Das Motto ‚Was der eine gewinnt, verliert der andere‘, das ist ja falsch. Das Wachstum Chinas ist nicht nur eine Herausforderung, es gibt auch Chancen. Neue Absatzmärkte beispielsweise.“

Vorträge bzw. Gesprächsrunden gab es auch unter Beteiligung von David O’Leary (BAWAG), Carolin Gabor (Finleap), Thomas Schaufler (Erste Bank), Pietro Candela (Alipay), Markus Schachner (C-Quadrat) u.a.

FMA versammelt die osteuropäischen Aufsichtsbehörden

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) war am 22. und 23. Mai 2019 Gastgeberin der XXXII Jahreskonferenz der „Group of Banking Supervisors from Central and Eastern Europe (BSCEE)“ in Wien. Dabei haben 26 Bankenaufsichtsbehörden aus der „CESEE“-Region, also den Staaten Zentral-, Ost-, und Südosteuropas, aktuelle Themen in der Bankenaufsicht diskutiert, so die FMA.

Österreichs Finanzwächter führen im Jahr 2019 zum zweiten Mal nach 2012 den Vorsitz der Gruppe. Am ersten Tag der Konferenz stand der Umgang der Aufsicht mit digitalisierten Geschäftsmodellen und IT-Risiken im Zentrum. Am zweiten Konferenztag wurde diskutiert, wie die immer wichtiger werdenden Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in eine Gesamtrisikobetrachtung des Bankensektors integriert werden können, so die FMA.

Die CESEE-Region ist der bedeutendste Auslandsmarkt für die österreichischen Banken. Österreichische Institute sind mit insgesamt 50 Tochterbanken in dieser Region tätig. Per Jahresende 2018 hatten diese zusammen eine Bilanzsumme von rund € 206,6 Milliarden. Die BSCEE Gruppe wurde 1991 gegründet.

Der Recommender im Jahr 2019

Bei der FMVÖ-Recommender-Gala 2019 am 15. Mai 2019 im Studio 44 in Wien wurde zum 13. Mal der FMVÖ-Recommender-Award in acht Kategorien verliehen.

Die Auszeichnung würdigt Banken und Versicherungen mit der höchsten Weiterempfehlungsbereitschaft ihrer Kunden. Zu den Preisträgern des Jahres 2019 zählen Erste Bank, Raiffeisenlandesbank Kärnten, easybank, Kärntner Landesversicherung, muki Versicherungsverein, GRAWE und Raiffeisen Versicherung.

Der FMVÖ verzeichnete in diesem Jahr bei den untersuchten Instituten einen deutlichen Anstieg der Kundenzufriedenheit, so die Veranstalter. Zum Veranstaltungsmotto „Wieviel Digitalisierung verträgt die persönliche Kundenbeziehung?“ sprach der Schweizer Bestsellerautor Jörg Eugster.

 

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