08. Jun 2021   Business Recht Tech Tools

Handy-Signatur: 110.000 neue User im Mai

©ejn

Digitalisierung. Die Zahl der Handy-Signatur-User ist durch die geplanten 3G-Bestätigungen auf 1,9 Millionen gestiegen. Aber auch weitere Services kommen.

Eine gültige Handy-Signatur kann mit der App „Digitales Amt“ verbunden werden. Über diese kann man – wie über das Bürger-Portal oesterreich.gv.at – ohne weitere Anmeldung bei vielen weiteren Behördenportalen einsteigen.

In Kürze soll ein elektronischer Nachweis über gesundheit.gv.at/ELGA als Zutrittserleichterung für Getestete, Geimpfte und Genesene (3G) dienen. Um den eigenen Corona-Status digital vorweisen zu können, benötigt man eine Handy-Signatur.

Da dieser elektronische Nachweis auch mehr Reisefreiheit verspricht, haben anscheinend viele Österreicher bereits im Hinblick auf die Sommerferien vorgesorgt: Im Mai 2021 haben sich 110.000 Österreicher neu für die Handy-Signatur angemeldet. Mit diesem Rekordzuwachs kommt die Zahl der Handy-Signatur-User nun insgesamt auf rund 1,9 Millionen.

Ausweis am Handy mit der ID Austria

Aber auch die nächste, technische Weiterentwicklung steht laut Digitalisierungsministerium bereits in den Startlöchern: Die ID Austria als Weiterentwicklung und Nachfolgerin der Handy-Signatur kann derzeit in der Pilotphase bei ausgewählten Registrierungsbehörden ausgestellt werden.

Die ID Austria soll eine Erweiterung der digitalen Nutzungsmöglichkeiten mit sich bringen: So werde derzeit daran gearbeitet, über eine Ausweisplattform digitale Ausweise wie den Führerschein am Mobiltelefon verfügbar zu machen.

Europäische Kommission schlägt EUid vor

Die Europäische Kommission hat parallel auch einen Rahmen für eine europäische digitale Identität (EUid) vorgeschlagen, die allen Personen und Unternehmen in der EU zur Verfügung stehen soll: Dies soll u.a. den europaweiten Identitätsnachweis am Handy und die Weitergabe elektronischer Dokumente beinhalten.

 

    Weitere Meldungen:

  1. Covid-19-Impfstoff als Nasenspray von der Uni Graz
  2. Lufthansa holt sich 2,1 Milliarden Euro mit White & Case
  3. „Neue Technologien schaffen neue Compliance-Risiken“
  4. Tool zeigt Wege zu Milliardenförderungen aus EU-Coronapaket