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Gebrüder Weiss liefert auf Wunsch mit „zero emissions“

©ejn

Lauterach. Der österreichische Logistikkonzern Gebrüder Weiss bietet ab sofort „zero emissions“-Transporte: Auf Wunsch können Kunden die CO2-Emissionen (kostenpflichtig) ausgleichen.

Kunden von Gebrüder Weiss können die durch den Transport ihrer Waren verursachten CO2-Emissionen vom 1. November 2021 an vollständig ausgleichen, wird versprochen. Mit dem neuen Service „zero emissions“ berechne und dokumentiere der Transport- und Logistikdienstleister die CO2-Freisetzung für jede weltweit transportierte Sendung im Straßen-, Bahn-, See- und Lufttransport.

Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Gebrüder Weiss: „Mit ‚zero emissions‘ erhalten unsere Kunden einen vollständigen Überblick über den CO2-Fußabdruck ihrer Sendungen. Damit unterstützen wir diese auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und zu einer ausgeglichenen Ökobilanz.“

So funktioniert die CO2-neutrale Logistik

Die mithilfe der webbasierten Datenbank EcoTransIT ermittelten Emissionen werden zusammen mit den entsprechenden Ausgleichskosten auf der Frachtrechnung ausgewiesen. heißt es weiter: Von den Kunden geleistete Ausgleichszahlungen fließen in zertifizierte Klimaschutzprojekte auf verschiedenen Kontinenten. Diese Projekte seien sorgfältig ausgewählt und haben laut den Angaben gemeinsam, dass sie CO2-Ausstoß vermeiden oder deutlich senken. Für die Kompensation erhalten die Nutzer ein Zertifikat, das ihre Unterstützung für das Projekt bescheinige.

Gebrüder Weiss hat auch für sich selbst bestimmte Klimaziele festgelegt: Bis zum Jahr 2030 will man die eigenen Logistikimmobilien mit Strom aus Photovoltaikanlagen komplett klimaneutral betreiben. Darüber hinaus hat das Unternehmen diverse emissionsarme Lkw im Einsatz, die mit Flüssiggas (LNG, CNG), Strom oder Wasserstoff (Brennstoffzelle) angetrieben werden, heißt es in einer Aussendung weiter. Bis wann aus Sicht von Gebrüder Weiss eine komplett CO2-neutrale Logistik machbar sein könnte wird freilich nicht angegeben.

 

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