Open menu
x

Bequem up to date mit dem Newsletter von Extrajournal.Net!

Jetzt anmelden, regelmäßig die Liste der neuen Meldungen per E-Mail erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Newsletter-Seite sowie in unserer Datenschutzerklärung.

Business, Recht, Steuer

Kommunalkredit: Energiesektor als Wachstumstreiber

Bernd Fislage ©Petra Spiola

Spezialbanken. Das Neugeschäftsvolumen der Kommunalkredit Austria AG ist im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 614 auf 752 Mio. Euro gestiegen. Knapp die Hälfte entfiel auf den Sektor Energie.

Mit 752 Mio. Euro lag das Neugeschäftsvolumen der Kommunalkredit Austria AG im ersten Halbjahr 2022 über dem des Vergleichszeitraums des Vorjahres (614 Mio. Euro). Knapp die Hälfte der abgeschlossenen Transaktionen entfiel dabei laut den Angaben auf den Sektor Energie & Umwelt (49%), 21% auf Kommunikation & Digitalisierung, gefolgt von 14% für Verkehr & Transport. Die Kommunalkredit ist auf Infrastruktur-Projekte spezialisiert.

„Wir konzentrieren uns konsequent auf unser Kerngeschäft und nutzen dabei unsere Stärken: Agilität, Unabhängigkeit und Kundenorientierung. Das ermöglicht uns, aktiv innovative und nachhaltige Projekte anzutreiben, wie zum Beispiel unsere gemeinsame Investition in den Bau einer Elektrolyseanlage für die Produktion von grünem Wasserstoff mit der OMV“, so Bernd Fislage, CEO der Kommunalkredit, in einer Aussendung zum Halbjahresergebnis.

Im Februar 2022 wurde ein öffentlicher Covered Bond im Ausmaß 250 Mio. Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Im März und Juni wurde der Covered Bond um 50 Mio. bzw. 100 Mio. Euro aufgestockt. Zusätzlich wurden 12,5 Mio. Euro an Privatplatzierungen von Senior Preferred-Anleihen bei institutionellen Investoren begeben.

Ergebniskennzahlen nach IFRS

  • Das operative Ergebnis (Konzernperiodenergebnis vor Steuern, ohne Kreditrisiko, Bewertungs- und operatives Verkaufsergebnis aus Infrastruktur-/Energiefinanzierungen) stieg um 73% auf 39,5 Mio. Euro (H1 2021: 22,8 Mio.). Diese Verbesserung schlug sich in einer Reduktion der Cost-Income-Ratio der Bank (Stand-alone) auf 41,4% nieder.
  • Der Return on Equity vor Steuern lag bei 29,7% bzw. 22,3% nach Steuern.
  • Das Zinsergebnis stieg um 48 % auf 53,8 Mio. Euro (H1 2021: 36,4 Mio.), das Provisionsergebnis auf 12,2 Mio. Euro (H1 2021: 11,2 Mio.).

 

Weitere Meldungen:

  1. Geldsegen: Jeder Norweger besitzt 259.000 Euro im Staatsfonds
  2. Michael Hilbert leitet neue Sparte Banken bei msg Plaut
  3. Neues Handbuch beleuchtet die Flexible Kapitalgesellschaft (FlexKap)
  4. Spitch will Compliance und Partnerwahl bei KI in den Fokus rücken