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Bildung & Uni, Business, Tech, Veranstaltung

Blut-Chip, Satelliten-Technik und mehr gewinnen Phönix 2023

Die Gewinner des Phönix 2023 ©Austria Wirtschaftsservice / APA-Fotoservice / Schedl

Award. Der österreichische Gründungspreis Phönix wurde in Wien vergeben. Ausgezeichnet wurden Female Entrepreneurs, Spin-offs, Start-ups und Prototypen.

Seit rund zehn Jahren wird der Phönix Gründungspreis von Wissenschaftsministerium, Wirtschaftsministerium und Industriellenvereinigung vergeben. Dieses Jahr präsentierten sich 18 nominierte Projektteams aus ganz Österreich der Jury.

Die diesjährigen Gewinner

Ausgezeichnet wurden dieses Jahr mit dem Phönix-Preis 2023:

  • Daniela Buchmayr, Gründerin und Geschäftsführerin der Sarcura GmbH in der Kategorie „Female Entrepreneurs“. Die Sarcura GmbH hat einen Halbleiterchip entwickelt, der mittels optischer Erkennung mit hoher Geschwindigkeit Immunzellen aus Blut sortieren kann.
  • Uni Graz für das Projekt „Abfall zu Abwasch“ in der Kategorie „Prototyp“. Bei dem Projekt konnten biobasierte Tenside, die Wirkstoffe in Wasch- und Reinigungsmitteln sind, aus Altspeiseölen und Lignin hergestellt werden.
  • Quantum Technology Laboratories GmbH, Ausgründung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in der Kategorie „Spin-Off“. Die Quantum Technology Laboratories GmbH stellt Teleskope mit Quantenempfängern und Satelliten-Tracking-Software her.
  • Inmox GmbH in der Kategorie „Start-up“. Die Inmox GmbH hat eine Sensortechnologie entwickelt, die den Zustand von Getrieben in Echtzeit überwacht.

Die 18 nominierten Projekte wurden laut den Angaben aus einem Pool von 181 Einreichungen ausgewählt. Einreichen konnten alle Start-ups und Spin-offs, die ihren Firmensitz in Österreich haben und nach dem 1. Jänner 2017 gegründet wurden.

Dabei waren 73 Projekteinreichungen aus Wien, 24 aus der Steiermark, 23 aus Niederösterreich, 24 aus Oberösterreich, 10 aus Salzburg, 10 aus Tirol, 5 aus Vorarlberg, 8 aus Kärnten und 4 aus dem Burgenland.

„Oft Weltmeister bei der Grundlagenforschung“

„Deep-Tech Spin-offs und Start-ups sind wichtige Player bei der Entwicklung und Kommerzialisierung der Schlüsseltechnologien der Zukunft wie etwa den Quanten- und Weltraumtechnologien oder Materialwissenschaften. Wir in Europa und Österreich sind oftmals Weltmeister im Labor der Grundlagenforschung. Die Umsetzung in global erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen wird dann jedoch in anderen Regionen der Welt schneller und konsequenter vorangetrieben. Daher sind junge Deep-Tech Unternehmen zentrale Partner unserer forschungsstarken Leitbetriebe bei der Sicherung der technologischen Souveränität“, so Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung.

„Die steigende Anzahl an Spin-offs ist nicht nur ein Zeichen für die Entschlossenheit unserer Forschenden und die Wirksamkeit exzellenter Grundlagenforschung, sondern auch für die hervorragende Unterstützung durch ihre Hochschulen und Forschungseinrichtungen“, so Wissenschaftsminister Martin Polaschek.

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