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Bildung & Uni, Business, Recht, Steuer, Tools

Job-Plattform taxado sucht Nachwuchs für Steuerberater

Markus Isack, Wolfgang Deutschmann, Ursula Kilzer ©Katharina Schiffl

Recruiting. Steuer- und Wirt­schafts­prüf­ungs­kanzleien sollen auf taxado Nachwuchs­kräfte finden. Zum Start präsentiert die Plattform auf Basis einer Umfrage Tipps zum Recruiting.

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer stehen beim Recruiting vor Herausforderungen, so die taxado-Gründer: Neue Reportingpflichten, Richtlinien und Unternehmensstandards fordern Unternehmen sowie Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen gleichermaßen. Im Kampf um Nachwuchstalente behindern außerdem vor allem alte Vorurteile, immergleiche Stellenangebote und wenig Vernetzungsmöglichkeiten, heißt es.

Die Plattform

Die neue Plattform taxado setzt nach eigenen Angaben u.a. auf ein Matching zwischen Jobsuchenden und angebotenen Stellen, das auf Kompetenzen und Interessen basiere, sowie eine speziell trainierte Künstliche Intelligenz (KI). Letztere verfasse mit wenigen Klicks maßgeschneiderte Stellenausschreibungen, die anschließend auch über andere Plattformen wie Linked:in und Google Jobs ausgespielt werden können. Ein „Talent-Radar“ ermögliche die Kontakt-Aufnahme zu Personen, die das Kanzlei-Profil oder Jobausschreibungen aufgerufen haben, ohne sich zu bewerben; ein Stimmungsbarometer zeige anonym das Befinden der Beschäftigten, u.a.

Zum Launch der Plattform lieferten Wolfgang Deutschmann, Gründer von taxado, Ursula Kilzer, Partnerin bei AREA Bollenberger Steuerberatungs GmbH, und Markus Isack von der Abteilung für Unternehmensrechnung und Revision an der Wirtschaftsuniversität Wien, basierend auf einer Umfrage Einblicke in die Bedürfnisse und Wünsche von Studierenden. Dabei wurden laut den Angaben im Auftrag von taxado durch icons consulting by students von April bis Ende Mai 229 Wirtschafts- und Rechtstudierende befragt.

Was angehende Steuerberater:innen wollen

Für Rechts- und Wirtschaftsstudierende zählen vielfältige Arbeitsaufgaben (64%), flexible Arbeitszeiten (61%) und die Förderung der individuellen Weiterbildung (59%) zu den wichtigsten Faktoren bei der Suche nach einem Job, heißt es. Nur 3% sei es wichtig, namhafte Kunden zu betreuen.

„Studierende suchen zu Beginn ihrer beruflichen Entwicklung nach vielfältigen Erfahrungen. Kanzleien, die klar die verschiedenen Aufgabenbereiche und Weiterentwicklungsmöglichkeiten kommunizieren – und diese Perspektiven auch leben, werden im Wettbewerb um die Studierenden erfolgreich sein. Dabei ist es gleichermaßen wichtig, die durch die digitale Transformation und die Nachhaltigkeitstransformation neu entstehenden und sich verändernden Aufgabenbereiche aufzuzeigen“, so Markus Isack.

Transparenz wird wichtiger

Transparenz gewinne in allen Belangen an Relevanz. So wünschen sich diese mehr als zwei Drittel der Rechts- und Wirtschaftsstudierenden in der Kommunikation (70%), bei Aufstiegsmöglichkeiten (45%) und den Gehaltsstufen (48%) innerhalb der Teams. Bei den Gehältern sind sich 72% einig, dass ein attraktives Grundgehalt gegeben sein muss. Trotzdem zeigen sie sich auch geduldig: Nur 24% erwarten ein hohes Einstiegsgehalt. Viel wichtiger ist ihnen die Aussicht auf ein hohes Gehalt in der Zukunft (56%).

„Nicht das kollektivvertragliche Mindestgehalt, sondern konkrete Gehaltsstufen sollten von Beginn an offen kommuniziert werden. Je authentischer die Stellenausschreibungen gestaltet sind, desto mehr Aufmerksamkeit ziehen sie auf sich. Das gilt nicht nur bei Gehaltsangaben, sondern auch bei Arbeitgeberbewertungen, Angaben über den Ablauf des Recruiting-Prozesses sowie der Unternehmenskultur“, so Wolfgang Deutschmann, Gründer und Geschäftsführer von taxado.

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