10. Jan 2013   Steuer

Förderungen und Subventionen aller Art machen 25 Prozent des BIP in Österreich aus

Wien. Österreich ist Europameister bei Förderungen: Transfers, von der Unternehmensförderung bis zum Gesundheitszuschuss, machen hierzulande 25 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, so der Subventionsbericht 2011, der nun dem Parlament vorliegt.

Konkret machten die Geldleistungen aller Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) an Unternehmen und Privatpersonen im Berichtsjahr in Österreich 75 Mrd. Euro aus. Der Schnitt der 27 EU-Staaten liegt dagegen nur bei 19 %, Deutschland kommt auf 18,5 %, Frankreich auf 21,7 %.

Der Großteil der Geldtransfers, nämlich 19 % des BIP, flossen 2011 an Privatpersonen, 6,1 % erhielten Unternehmen. Dies geht aus dem Förderungsbericht 2010 der Bundesregierung (III-375 d.B.) hervor, den die Bundesregierung kürzlich dem Parlament vorgelegt hat.

Entscheidend für den im internationalen Vergleich hohen Anteil an Unternehmenssubventionen in Österreich (EU-27: 2,3 %, Deutschland: 2 %, Frankreich: 2,2 %) seien Direktförderungen im Gesundheitswesen und an die ÖBB, heißt es. Auch das Landwirtschaftsministerium ist ein bedeutender Akteur.

Link: Parlamentsdirektion

 

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