Vienna Autoshow 2019 startet mit vielen Highlights

29. Dez 2018   Business Motor
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Mini Electric Concept ©BMW / www.guenterschmied.com

Wien. Bei der Vienna Autoshow ab 10. Jänner 2019 zeigen BMW, Porsche, VW und Konsorten ihre Neuheiten. E-Mobilität dringt vor, der erste Strom-Mini rollt an.

So will die BMW Group in Österreich auf der Vienna Autoshow (10. bis 13. 1. 2019) ein Jahr der Modelloffensiven einläuten: Neben den Hoffnungsträgern in der Luxusklasse – u.a. BMW 8er Cabrio und BMW X7 – präsentiert sich auch das wichtigste Standbein der Marke neu, in Form der 3er Limousine.

Die Konzernmarke Mini zeigt 2019 das erste rein elektrische Modell – als Konzeptauto wird es bereits in Wien zu sehen sein. Und natürlich wird der neue Z4 ins Rampenlicht gestellt: Der Premium-Sportwagen, ein Zweisitzer, wird in Graz gebaut, die Motoren stammen aus dem BMW-Motorenwerk in Steyr.

Neues von Bentley, Porsche & Co

Auch die Konkurrenz hat zum Start des neuen Autojahrs leistungsfähige und sportliche Modelle im Angebot und wird auf der Vienna Autoshow entsprechend Flagge zeigen. So ist der VW-Konzern mit seinen Luxusmarken Porsche, Bentley (etwa dem Bentayga) und Lamborghini präsent: Am Lambo-Stand ist erstmals in Österreich der 770 PS starke Aventador SVJ zu sehen.

Bei Porsche tritt der Panamera GTS erstmals in Österreich auf. Und natürlich das gerade runderneuerte Einstiegsmodell Macan, das jetzt um die S-Variante erweitert wird: Bei letzterer ist das Kompakt-SUV mit einem neuen Dreiliter-V6-Turbobenziner ausgerüstet, der 260 kW (354 PS) leistet und auf ein maximales Drehmoment von 480 Nm kommt. Dies entspreche einem Plus von 10 kW (14 PS) beziehungsweise 20 Nm im Vergleich zum Vorgängermodell.

T Cross Credit Volkswagen 300x200
T-Cross ©Volkswagen

Ein großer Hoffnungsträger des VW-Konzerns ist der neue VW T-Cross: Ab April 2019 wird das kleinste SUV von Volkswagen ausgeliefert. Die Fachpresse nennt den T-Cross etwas verniedlichend „Polo-SUV“, er wird in Österreich ab 18.690 Euro kosten. Anschauen kann man sich den T-Cross schon jetzt bei der Vienna Autoshow.

E-Mobilität gewinnt deutlich an Prominenz

Erstmals gibt es heuer auf der Automesse auch einen eigenen Bereich für E-Mobilität. Dabei geht es nicht um Automodelle, sondern um die Technik der nötigen Stromversorgung und -verteilung. Vertreten sind Infrastrukturanbieter wie Wien Energie, Smatrics, Phoenix Contact, etc. Dem Thema sind insgesamt 450 Quadratmeter gewidmet – das ist zwar kein überwältigender, aber doch ein sichtbarer Anteil der insgesamt 6.500 m2 großen Ausstellungsfläche.

A propos E-Autos: Branchenpionier Tesla zeigt in Wien seine Limousine Model S, das SUV Model X sowie – vor allem – den neuen Mittelklassewagen Model 3, der jetzt nach Europa kommt. Die Konkurrenz rückt ebenfalls an, etwa Audi mit dem e-tron und Mercedes mit dem GLE.

Insgesamt wird es auf der Vienna Autoshow in der Messe Wien rund 400 Automodelle von 40 Herstellern zu sehen geben, von A wie Alfa Romeo bis Z wie ZhiDou. Dabei sind Dodge, Ferrari, RAM sowie ZhiDou heuer neu in Wien mit dabei. ZhiDou ist ein aufstrebender Hersteller von Elektrofahrzeugen für den Stadt- und Nahverkehr im Niedrigpreissegment, der zur chinesischen Geely-Gruppe gehört (so wie Volvo, nebenbei bemerkt).

Die Bandbreite der Österreich-Premieren spannt sich vom ProCeed von Kia bis zum Cullinan von Rolls-Royce – dem ersten SUV der britischen Nobelmarke. Für Normalsterbliche leistbar ist die ebenfalls präsente neue Sporwagenmarke Cupra von Seat.

Link: Vienna Autoshow 2019

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Ein Gedanke zu „Vienna Autoshow 2019 startet mit vielen Highlights“

  1. Die Show ist für einen einiger Maßen technisch affinen Menschen ein Affront!
    Die Automobilhersteller halten Ihre Kunden offensichtlich für sehr doof, indem man uns ausschließlich eigentlich überholte Technologien vorführt und versucht, diese als den letzten technischen Schrei zu verkaufen denn:
    Abgesehen von den ohnedies überholten Verbrennungsmotoren werden ausschließlich E-Varianten gezeigt von denen man längst weiß, dass sie eigentlich aus unseren elektrischen Netzen nicht versorgt werden können.
    Das spürt Tesla ja bereits an seiner Aktie, doch setzten viele andere Hersteller auf diese nicht breit realisierbare Technik.
    Offensichtlich muss erst das unter das Volk gebracht werden, was in den letzten Jahren fehlentwickelt wurde – die Autohersteller wollen sich ja auch ihre Fehler bezahlen lassen – anstatt diese Strom kommt aus der Steckdose Variante endlich für die Mobilität der Zukunft ad Acta zu legen.
    Die einzig zukunftsträchtige Lösung wird die Wasserstofftechnologie sein, die via Brennstoffzelle Strom produziert und E- Motoren mit Strom versorgt. Doch davon war wohl 2018 ein Fahrzeug von Toyota auf der Messe, 2019 zu Sicherheit gar keines um eben sich beim Verkauf der unrealistischen Batteriebomber nur nicht den Markt zu beeinträchtigen.

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