04. Okt 2019   Business Motor

Elektroauto zum Kampfpreis: VW e-up! rollt an

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VW e-up ©Volkswagen AG / Daub

Der neue VW e-up! soll es nun jedem ermöglichen ein Elektroauto zu fahren: Der Preis unterbietet alle bisherigen E-Autos von VW.

Der VW ID.3 wurde gerade als neues E-Auto-Hoffnungsträger von VW vorgestellt, der Preis gilt als konkurrenzfähig. Nun legt Volkswagen nach und zeigt mit der neuen Generation des VW e-up!, dass es noch günstiger geht. „Wir machen die E-Mobilität für alle erschwinglich“, so der Slogan des deutschen Autoherstellers zu seinem neuesten Stromer, der nicht viel mehr als zwanzigtausend Euro kosten soll (s.u.).

Preis = Größe?

Der Preis bestimmt die Größe: Nach dieser simplen Formel richtet sich auch der e-up! Ein derart preiswertes E-Auto kann natürlich aufgrund der Kosten nicht besonders groß und geräumig sein. Die Neuauflage des e-up! ist ungefähr so groß wie der VW Polo, bei dem sich noch einen Verbrennungsmotor unter der Haube befindet.

Allerdings reicht das Platzangebot des neuen e-up! völlig aus, wenn man ihn nicht gerade als Familienkutsche einsetzen will. Dafür wurde das kleine E-Auto nämlich nicht gebaut. Es ist viel mehr für die Stadt gedacht als für Langstrecken-Fahrten, nicht zuletzt wegen der Reichweite (siehe unten).

Die Reichweite des neuen VW e-up!

Man muss sagen: Auch wenn der e-up! nicht gerade die allerbeste und luxuriöseste Ausstattung bietet, beim Thema Reichweite hat sich Volkswagen wirklich Mühe gegeben. Für seinen Preis bietet der e-up! eine verhältnismäßig gute Reichweite von bis zu 260 Kilometern, auch im Vergleich zu deutlich teureren E-Autos wie dem BMW i3. Da ist genug Spielraum auch für etwas längere Fahrten vorhanden. Außerdem kann man die Reichweite mit ein paar Tricks auch deutlich steigern, wie wir in einem Test zeigen.

Auch wenn der VW e-up! dann an die Steckdose bzw. an die Schnelllade-Station angeschlossen wird, verhält er sich flott: Bei einer DC-Ladeleistung (DC steht für Gleichstrom) von 40 kW ist die Batterie, die eine Kapazität von 32,3 kWh hat, laut Hersteller innerhalb einer Stunde zu 80 Prozent aufgeladen.

Wie steht es denn nun mit dem Preis?

Normalerweise werden Autos, auch E-Autos, mit jeder Generation immer größer, stärker und vor allem teurer, nicht aber der VW e-up!: Dieser ist im Vergleich zu seinem Vorgänger um rund 1.500 Euro günstiger geworden. In der neuesten Generation beginnt der e-up! in Österreich nun bei einem Preis von 21.990 Euro. In Deutschland kostet das E-Auto ab 20.950 Euro.

Die Konkurrenz schläft nicht

Mit dem e-up! macht VW Tempo, doch auch andere Hersteller sind in dieser Klasse mit attraktiven Stromern unterwegs. Da gibt es etwa den Renault Zoe, der den Franzosen beträchtliche Erfolge eingeheimst hat (aktuell ab rund 25.000 Euro), oder auch den neuen, im Juni vorgestellten Opel Corsa-e.

Wem der VW e-up! und seine direkten Konkurrenten zu klein sind oder wem es an Ausstattung und Sportlichkeit mangelt, findet bei dem wachsenden Angebot an E-Autos durchaus Alternativen. Zum Beispiel den großen Bruder VW ID.3 oder auch teurere Kandidaten wie beispielsweise den BMW i3 oder gar (in einer ganz anderen Preisklasse) der Audi e-tron bzw. Tesla.

 

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